Red Bull Extreme Sailing Team 

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Roman Hagara und Hans Peter Steinacher haben an Land gezogen, was die Weltmeere so hergeben: zwei Olympiatitel
und zahlreiche Weltmeister- und Europameistertitel. Hinzu kommt, dass die beiden Österreicher gleich zwei Mal zum
Team des Jahres (Sport Allgemein) gewählt wurden. Also, schonalles gewonnen? Von wegen! Nach dem Rookie-Jahr in der spektakulären Multihull-Big-Boat-Serie soll 2011 ein Podstestplatz her.

Seit dem Einstieg in die Big-Boat-Szene dürfen sich die erfolgreichsten Sommersportler Österreichs nun auf "Speedmaschinen" mit der Weltelite der Segelszene messen. Die Seriensieger hatten es 2010 mit einer dichten Weltspitze und vielen Konkurrenten zu tun.

Nach Goldmedaillen bei den Olympischen Sommerspielen 2000 (Sydney) und 2004 (Athen) richtet sich der Fokus der beiden Weltklassesegler seit mittlerweile einem Jahr auf die nächste Herausforderung: die Big-Boat-Szene.

200 Quadratmeter Segelfläche, 20 Meter Höhe, 13 Meter Länge und Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h. Das sind die Eckdaten des
40-Fuß-Katamaran, welcher 2010 bereits zu 12 Tagessiegen gesegelt wurde.

Skipper Hagara: "Das Boot ist mit vier Profis eigentlich unterbesetzt, extrem schwer zu bändigen und fünf Mal so schnell wie eine RC44." Das internationale Team mit Seglern aus Österreich (Hagara, Steinacher), Spanien (David Vera) und Italien (Gabriele Olivo) bilanziert durchwegs positiv. Nicht zuletzt, weil ein enormer Materialnachteil seit Saisonbeginn für ungleiche Verhältnisse sorgte. Skipper Roman Hagara: „Wir haben im Setup Fehler gemacht, der Segelsatz war nie konkurrenzfähig. Da hilft Risiko und Taktik auch nicht, weil man einfach nicht konstant genug ist. Und wir brauchen Trainingstage. Wir haben im Winter viel Arbeit vor uns und werden intensiv arbeiten, um 2011 in der Weltserie vorne mitmischen zu können.“

Red Bull belegte in der Gesamtwertung, Rennen in Sete (FRA), Cowes (UK), Kiel (GER), Trapani (ITA) und Almeria (ESP) wurden ausgetragen – den 6. Rang. Bis zu 10 Teams segelten 2010 in der Extreme Sailing Series Europe.

„Der Multihull ist die Zukunft des Segelsports. Die Teams lieben es, die Zuschauer haben noch nie solch schnelle und spektakuläre Boote gesehen. Alle die am Multihull gezweifelt haben, wurden und werden bestraft“, bilanziert Doppelolympiasieger Hans Peter Steinacher (Taktiker Red Bull Extreme Sailing) und fügt an: „Nicht zuletzt, weil auch der Americas Cup auf Zweirumpfbooten stattfinden wird.“

www.redbullextremesailing.com