Marc's Details
Info Marc
Auch Marc Swoboda ist ein Naturbursch mit dem Prädikat „Exot“. Denn als Niederösterreicher hat er mit Freestyle Snowboarden wohl nicht den typischen Berufsweg seiner Landsmänner eingeschlagen, zumal man dort auch nicht inmitten von Schnee und Bergen aufwächst. Dass sein Weg aber dennoch der richtige war, das hat Marc bereits mehrfach bewiesen.
Bevor er das aber tun konnte, musste er überhaupt einmal geboren werden – so geschehen am 25.08.1985 in seiner Heimatgemeinde Freundorf, die knapp westlich der Bundeshauptstadt liegt. Dort ist er eigentlich recht wohlbehütet aufgewachsen – abgesehen von der Tatsache, dass er sich in der Freizeit schon als Halbwüchsiger mit Freude über Schanzen katapultierte, die in Höhe und Weite das mehrfache seiner Körpergröße ausmachten.
Aus einer Schraube wurden mehrere, aus dem Teen ein Erwachsener. Mit Marc selbst wuchsen auch seine Erfahrung, Mut und Können. So folgte für ihn die logische Konsequenz, die Passion zum Beruf zu machen und als Profi über Kicker und Rails auf der ganzen Welt abzuheben. Zu seinen größten Erfolgen zählen der 1. Platz beim Europa-Finale des Peanut Butter Rail Jams in Europa, sowie der dritte Platz beim World Final (2008).
Bereits 2007 konnte er sich in der nationalen Ausscheidung den Sieg beim Peanut Butter Rail Jam sichern. Im gleichen Jahr wurde außerdem seine Performance bei den Spring Classics in Kaunertal zum Best Trick gekürt. Bei der Austrian Rookie Challenge räumte er ebenfalls ab und packte sich die Titel Best Style, Best Railrider und Best Overall Rider in den Rucksack. Der emotionalste Moment in seiner luftigen Karriere war für Marc aber der Ästhetiker WänglTängl 2007 (5star TTR-Event), wo er sich den vierten Platz sowie die Titel Best Rail und Best Oldschool Tweak auf seine Visitenkarte schrieb.
Auch in seiner Freizeit bleibt der Niederösterreicher nicht gerne lange am Boden. Auf dem Trampolin lässt er gerne die Seele baumeln und übt nebenbei immer neue Tricks, Spins und Saltis. Beim Baseball jagt er nicht sich selbst sondern die Bälle durch die Luft und hält sich außerdem konditionell fit. Ansonsten hört er gerne Musik, bevorzugt Blues oder Hip-Hop. An Letzterem orientiert sich auch sein Outfit, denn Marc ist in seinem Umfeld zumeist mit XXL-Kleidung anzufinden. Auch wenn er das halbe Jahr quer über den Globus unterwegs ist, so kehrt er doch immer auch gerne wieder nach Hause zurück – nicht zuletzt auch dank Mamas Küche und deren beliebter Lasagne.