EC Red Bull Salzburg 

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Die jüngere Geschichte des Salzburger Eishockeyclubs begann im Jahr 2000 mit dem Wiedereinstieg von Red Bull als Sponsor (bereits 1988 hatte sich Red Bull beim Salzburger Eishockeyclub engagiert) und nun auch als Namensgeber.

Verstärkt mit Legionären wie dem Kanadier Sheldon Moser oder dem US-Amerikaner Brian McCarthy kürten sich die Red Bulls in der Saison 2000/2001 bereits zum Oberliga-Meister (die Oberliga war damals gleichbedeutend mit der zweiten Liga), waren aber noch nicht reif für die höchste Spielklasse. Drei Jahre später war es dann endlich soweit. Die Red Bulls erkämpften sich neuerlich den Meistertitel in der Nationalliga und beendeten damit die 16 Jahre währende Bundesliga-Abstinenz des Salzburger Eishockeyclubs.

2009/2010
Die Saison 2009/2010 hat alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt. Head Coach und Sportdirektor Pierre Pagé ging in seinem drittem Jahr mit den Red Bulls seinen Weg unbeirrt weiter, und am Ende freute sich der Salzburger Eishockeyclub über nicht weniger als drei Titel! Im September 2009 gewannen die Red Bulls zum ersten Mal in der fünfjährigen Geschichte ihr eigenes Einladungsturnier Red Bulls Salute und ließen dabei namhafte europäische Topteams wie etwa ZSKA Moskau hinter sich. Im November 2009 bzw. Januar 2010 nahmen die Salzburger den dritten Anlauf im Continental Cup, dem in dieser Saison höchsten europäischen IIHF Clubbewerb, und holten sich nach zwei erfolgreichen Runden in Lettland und Frankreich ebenfalls die Trophäe. Mit dem Sieg in der Erste Bank Eishockey Liga machten die Red Bulls schließlich das unglaubliche Triple voll und feierten im zehnten Jahr ihres Bestehens die erfolgreichste Saison. Der MVP des Jahres 2009 Thomas Koch stemmte erstmals als Kapitän den Pokal in die Höhe. Die Nachwuchsarbeit im Red Bull Hockey Model wurde weiter forciert, was sich u.a. in den Meistertiteln bei den unter 20- und unter 17-Jährigen widerspiegelte. Das Farmteam der Red Bulls schied im Halbfinale der Österreichischen Nationalliga gegen den späteren Meister Dornbirn aus, bot dabei aber wieder vielen jungen Talenten die optimale Plattform sich zu entwickeln. Rekordverdächtig: Am 12. Januar 2010 spielten die Red Bulls in der Erste Bank Eishockey Liga gegen Jesenice mit einem Altersdurchschnitt von nur 21,1 Jahren. Insgesamt verzeichneten 47 Salzburger Spieler mindestens einen Einsatz in Österreichs höchster Spielklasse.

Besuche auch die Homepage des EC Red Bull Salzburg: redbulls.com/icehockey/ !