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Wo Wilhelm Tell einst sprang...

Die Red Bull Cliff Diving Series 2009 hat ihren nächsten Tourstop an einem ganz besonderen Standort in der Schweiz. Am 5. September werden die weltbesten Klippenspringer, drehend und rotierend, in den Lucerne See tauchen. Mutige Hobbyspringer können sich für ein Training mit dem Champion Orlando Duque qualifizieren.

Wilhelm Tell und die weltbesten Klippenspringer haben etwas gemeinsam: Die Küsten des Lucerne See im Kanton Uri, die Schauplatz ihres kurzen, tollkühnen Auftretens sind. Der legendäre Held sprang einst vom Boot seiner Fänger in Sicherheit, indem er sich an einem Felsvorsprung anhielt, der heute "Tellsplatte" heißt. Von diesem Vorsprung werden die Klippenspringer aus 26m ihre akrobatischen Sprünge ausführen. 3 Sekunden lang werden sie alle möglichen Tricks zeigen, bevor sie mit 90km/h durch die Wasseroberfläche brechen!

 

Nächster Halt: Sisikon
Zum ersten Mal ist die deutschsprechende Region der Schweiz Veranstalter eines Cliff Diving Stops. Die Plattform, von der die Springer sich in die Tiefe stürzen werden, ist ein Teil des Dorfs Sisikon. Diese kleine Gemeinde, mit nur 370 Einwohnern, erwartet bereits die vielen tausenden Zuschauer die von Botten, Luftmatratzen, Surfboard oder den Küsten die Körper der Springer beim Eintauchen ins kühle Nass beobachten werden. Mit entspannter Atmosphöre und gekühlten Drinks wird die Cliff Party am Samstag die perfekte Location um nach all der Aufregung zu chillen.

Die fliegenden Schweizer
Der unbestrittene Champion des Klippenspringens ist der neunfache Weltmeister, Orlando Duque aus Kolumbien. Aber seit kurzem mischen auch die Schweizer in der Weltelite mit. Markus "Mäge" Frei, ein 43 Jahre alter Fitnesscoach aus Winterthur, schaffte es 1990 in die Top10 und wird mit einstigen Kollegen, dank einer Wildcard, mit dabei sein! "Die einfachsten Sprünge sind die schönsten," erklärt er und präzesiert, "zum Beispiel der 'Double Somersault' mit 'Half Twist'. "

Ehemalige schweizer Weltklasse-Athleten
Daniel Locher (25) könnte heute noch einer der Besten sein, hätte er seine Karriere nicht schon im zarten Alter von 23 Jahren aufgegeben. Seit zwei Jahren verfolgt er höhere Ziele: Am Ende dieses Jahres wird er sein Theologie Studium abschließen und seinen Beruf als Priester antreten. In Sisikon ist er als Ko-Moderator mit von der Partie.
Einer der Pioniere des schweizerischen Cliff Divings ist als Jurymitglied dabei: Peter Rüedi ist, mit seinen 64 Jahren, immer noch aktiver Springer - allerdings "nur" von 22 Metern wie er bescheiden zugibt.

Mutige Amateur-Springer gesucht
Es ist eine einmalige Chance für alle, die wissen wollen, wie sich echter, freier Fall anfühlt. Am 3. September wird der neunfache Weltmeister Orlando Duque mit seinen Kollegen 10 mutige Springer aussuchen und ihnen demonstrieren, was in nur wenigen Metern und 3 Sekunden in der Luft alles möglich ist. Teilnehmer müssen sich durch zwei beeindruckende - aber vor allem sicher gelandete Sprünge vom 6,4 Meter hohen Brett im Seebad bei Lucerne qualifizieren. Die Qualifikation für den Workshop findet am 23. August statt.
Weitere Informationen findet ihr unter www.redbull.ch/workshop !

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