Parachute World Cup Series Andreas Schaad

175 Sportler, 35 Teams, 17 Nationen und ein Nullpunkt: Zell am See war dieses Wochenende zum dritten Mal Schauplatz der Parachute World Cup Series.

„Das war mal eine ordentliche Flugphase“, staunten die Kärntner Skisprungasse Thomas Morgenstern und Martin Koch am vergangenen Wochenende. Beide absolvierten nämlich einen Tandem-Fallschirmsprung im Rahmen der Parachute World Cup Series in Zell am See: „Ein unglaubliches Gefühl!“

Aus 1000 Metern Höhe den Nullpunkt treffen

Weniger Muße, das berauschende Erlebnis des freien Fallens zu genießen, hatten die professionellen Teilnehmer des Events: 175 Fallschirmsportler aus 35 Ländern mussten bei ihren insgesamt 1260 Sprüngen millimeterpräzise Koordination beweisen. Ihre Aufgabe: Aus einer Absprunghöhe von 1000 Metern über Grund den Zielpunkt von zwei Zentimetern Durchmesser zu treffen. Jede minimale Abweichung von diesem „Nullpunkt“ wird elektronisch registriert und addiert.

Top drei innerhalb von vier Zentimetern

Die Meister ihrer Profession bleiben auch nach den vorgeschriebenen acht Sprüngen bei wenigen Zentimetern Abweichung. Der ungarische Sieger Tamas Varga sammelte vernachlässigbare drei Fehlzentimeter, der bestplatzierte Österreicher, Wolfgang Peserl, wurde mit sieben Zentimetern Gesamt-Abweichung Sechster.

Starke Amateurteams

Beeindruckend waren aber auch die Leistungen der reinen Amateure: Die Hobbysportler von Red Bull Sky Dive Team und HSV Red Bull Salzburg erreichten die Ränge 11 und 13 – eine bärenstarke Performance angesichts der respekteinflößenden Konkurrenz internationaler Top-Profiteams. Entsprechend stolz war Hans Huemer vom veranstaltenden HSV Red Bull Salzburg auf seine Truppe: „Mit den reinen Profiteams mitzuhalten ist für uns als Amateurteam ein Riesenerfolg und eine Bestätigung für unsere Arbeit.“


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