Shaun White (c) Christian Pondella

Viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze: Bei den Winter X Games 13 sorgten Red Bull-Athleten für einigen Glanz. Erfolgreichster Teilnehmer in Aspen: der zweifache Sieger Shaun White. 

Von sieben auf eins

Kevin Pearce (USA) in Führung, Landsmann Shaun White auf Platz sieben: so der Zwischenstand im Snowboard SuperPipe-Finale vor dem dritten und letzten Run. Während Pearce im Ziel wartete, startete White mit einem gewaltigen Backside Rodeo, gefolgt von einem Backside 900, einem Frontside 1080, einem Cab 1080, einem Frontside 900 und einem McTwist. Ein nahezu perfekter Lauf, 91,66 Punkte der Judges - und zweites Gold für Shaun White nach seinem Sieg im Snowboard SlopeStyle-Bewerb. 

Zum Sieg gevotet

Bereits nach dem Semifinale im Ski Big Air-Contest stand fest: Gold, die einzige Medaille, die es in diesem Bewerb zu gewinnen gibt, geht an einen Red Bull-Athleten. Vorjahrssieger Jon Olsson (SWE) kämpfte im Finale gegen Simon Dumont (USA) um die Gunst der Judges - in diesem Fall die Zuschauer vor Ort und vor den TV-Bildschirmen, die ihren Sieger per SMS ermittelten. Nicht zuletzt der Heimvorteil dürfte dafür gesorgt haben, dass Simon Dumonts Name öfter getippt wurde. Als Dankeschön spendete der Sieger 10.000 US-Dollar seines Preisgeldes für einen guten Zweck. 

Travis behielt die Hose an

78 zu 22 Prozent: Wie beim Ski Big Air-Bewerb kürten die Zuschauer auch im Snowboard Big Air-Finale einen Amerikaner zum Sieger. Travis Rice erhielt für seinen Double Backflip 1080 per SMS mehr Stimmen als Torstein Horgmo (NOR) für seinen Switch Backside 1260. "Ich denke, wenn ich die Hose runter gelassen und dann einen Backflip gezeigt hätte, wäre das Ergebnis wohl dasselbe gewesen", kommentierte der Sieger relativ cool das Ergebnis. 

Die zwei unter den besten drei

Tanner Hall vor Simon Dumont oder umgekehrt: So lautete in den vergangenen fünf Jahren das Ergebnis im Ski SuperPipe-Finale. Und auch heuer durften sich wieder beide Amerikaner über Edelmetall freuen, mussten sich aber dem Franzosen Xavier Bertoni (93,66 Punkte) geschlagen geben. Hall (92,00) gewann Silber vor Dumont (91,00), der sich nach Gold im Big Air seine zweite Medaille sicherte. 

Einfach verrückt

Gäbe es eine Goldmedaille für den verrücktesten X Games-Teilnehmer, wäre sie heuer eindeutig an Levi LaVallee gegangen. Der 26-jährige Amerikaner zeigte beim Next Trick-Contest einen Double Backflip, wurde aber nach dem 60 Fuß hohen Flug bei der Landung von seinem Snowmobile abgeworfen. Nach dem missglückten Versuch tröstete sich LaVallee mit Silber im Speed & Style-Contest. 

Medaille Nummer acht und neun

Komplettiert wurde der "Red Bull-Medaillenspiegel" von Grete Eliassen (NOR) und Heath Frisby: Die 22-Jährige holte Silber im Ski SlopeStyle, der 24-jährige Amerikaner landete mit seinem Snowmobile im Freestyle-Contest auf Platz drei.


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