Sigi Grabner Sigi Grabner

Seit 2. Juni ist Sigi Grabner wieder mit seinem Rad unterwegs. Zwischen 2.500 und 3.000 Kilometer möchte der österreichische Snowboard-Gesamtweltcupsieger 2009 bis 17. Juni zurücklegen – als Vorbereitung auf das kommende Olympia-Jahr und vor allem für einen guten Zweck.

Am 2. Juni pünktlich um 7:30 Uhr war es soweit: Sigi Grabner startete seine „Einmal bis ans Ende der Welt –- und retour“-Tour, von der er bis 17. Juni zurück sein will: mit strammen Wadeln, neuen spanischen Kochrezepten und mit tausenden Kilometern und Euros für "„Wings for Life"“, einer Stiftung für Rückenmarksforschung. Von seiner Wahl-Heimat Andorra quer durch Nord-Spanien vorbei an Santiago de Compostela bis ans „"Ende der Welt"“ nach Finisterre. Und wieder retour über das kantabrische Gebirge und die französischen Pyrenäen zum Ausgangsort La Massana: So sieht die heurige Rad-Tour des Snowboard-Gesamtweltcupsiegers 2009 aus. GORE Bike Wear zahlt dem 34-jährigen Österreicher pro gefahrenen Kilometer einen Euro Kilometergeld, das „"Wings for Life"“ zugute kommt.

Sigi Grabner unternimmt Reisen wie diese zur Entspannung, um den Kopf und die Seele frei zu bekommen, neue Landschaften zu erkunden und das Ganze als Training für die nächste Wintersaison zu nutzen. "„Ich mache das für mich selbst"“, so der Wahl-Andorraner kurz vor seiner Abfahrt, "„und tue mir was Gutes. Nach dem letzten Jahr kam mir die Idee, auch anderen mit der Tour etwas Gutes zu tun.“" Mit GORE Bike Wear fand Grabner einen Partner, der neben dem passenden Outfit auch noch für einen monetären Output sorgt.

„"Pro am Rad zurückgelegten Kilometer bekomme ich einen Euro. Bei 2.500 bis 3.000 Kilometer ist das eine ganz ordentliche Summe. Eine zusätzliche Motivation“", so Grabner. Dass das Geld zur Unterstützung an die Stiftung "„Wings for Life"“ gehen soll, lag für Sigi auf der Hand: „"Ich bin gesund, ich kann in die Pedale treten. Aber es gibt auch Menschen, Sportler, die das nicht mehr können. Wenn irgendwann mithilfe von „"Wings for Life"“ Querschnittsgelähmte geheilt werden und wieder aus eigener Kraft mobil sein können, dann wäre das super."“

Wie bereits 2008, als er im Sommer von Österreich aus mit dem Rad die Alpen überquerte und bis Andorra in 14 Tagen 2.400 km und 36.000 Höhenmeter absolvierte, hat sich Sigi Grabner in den Bergen seiner Wahl-Heimat vorbereitet, und dass "obwohl das Wetter in der zweiten Mai-Hälfte nicht so toll war. Bei Schnee und Regen bin ich lieber im Haus auf dem Ergometer geblieben.“"


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