Hallo!
Das Beste zum Auftakt der Formel-1-Europasaison mal vorneweg: Die Anreise zu den Rennstrecken wie hier nach Barcelona ist wesentlich einfacher als mit Flügen nach Melbourne oder Shanghai – von fliegender Vulkanasche mal ganz abgesehen.
Ich freue mich auf das Rennen auf dem Circuit de Catalunya, weil die Strecke unserem Auto extrem gut liegen müsste. Mein Auto ist überall gut, keine Frage, aber auf aerodynamisch anspruchsvollen Kursen wie in Barcelona noch mal besonders.
Die Bilanz aus den ersten vier Saisonrennen in Übersee ist einfach zu ziehen: Der Speed stimmt, drei von vier möglichen Pole-Positions sind der Beweis. Bei den Rennen ist nicht alles ganz optimal gelaufen. Es wäre mehr drin gewesen als der eine Sieg – aber dennoch bin ich nicht ganz unzufrieden, weil ich nur einen Totalausfall zu verbuchen hatte. Das hätte schlimmer laufen können. In China veranstaltete das Wetter zudem eine Lotterie, bei der ich nicht das beste Los gezogen hatte.
Jetzt heißt es wieder nach vorne zu schauen, 15 Punkte Rückstand gilt es aufzuholen. Wenn man bedenkt, dass der Sieger 25 Punkte bekommt, ist das gar nicht so viel.
Wie bei jedem Rennen haben wir auch hier in Barcelona einige Modifikationen an der Aerodynamik vorgenommen. Am Sonntag heißt es dann aber auch, diesen Aggregatzustand in einen Sieg umzumünzen.
bis bald,
euer Sebastian
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