Kate Allen bekam bei der Triathlon-Europameisterschaft am 5. Juli in Holten (Niederlande) keinen Windschatten und musste sich trotz ordentlicher Leistung mit Rang 19 begnügen. Nun geht es für Kate weiter nach Kitzbühel, wo am kommenden Sonntag ihr Heimrennen stattfindet.
Als Kate Allen bei der Triathlon-EM am 5. Juli in Holten (Niederlande) mit lediglich 14 Sekunden Verspätung auf die Spitze aus dem Wasser stieg, schien für die 39-Jährige in Sachen Medaillen alles möglich. Doch bereits auf den ersten Radkilometern folgte die große Ernüchterung. Während sich die Spitze bei der Führungsarbeit vorbildlich ablöste und dadurch enorm auf das Tempo drücken konnte, war Allen in der ersten Verfolgergruppe einmal mehr auf sich alleine gestellt. "Wenn keine aus der Gruppe in der Lage ist oder kein Interesse daran hat die Lücke zu schließen, bist du einfach chancenlos", war die Wahl-Innsbruckerin vom Rennverlauf sehr enttäuscht.
In der zweiten Wechselzone war der Rückstand bereits auf knapp drei Minuten angewachsen, für Kate Allen zwar extrem bitter, aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil, mit der drittschnellsten Laufzeit unterstrich die Olympiasiegerin von Athen 2004 ihre ausgezeichnete Straßenform und zeigte sich im Anschluss mit ihrer Leistung nicht unzufrieden. "Die Tendenz im Wasser ist klar steigend, dass ohne Neopren geschwommen wurde, hat mir die Aufgabe nicht unbedingt leichter gemacht. So gesehen, waren 14 Sekunden Rückstand eine perfekte Ausgangsposition, ich hoffe, dass es am kommenden Sonntag ein für mich besseres Drehbuch gibt."
Das Championship Race in Kitzbühel am 12. Juli ist für Allen "kein Rennen wie jedes andere, hier hat meine Karriere begonnen, hier bin ich sportlich ganz einfach zuhause." Der Wunsch, sich bei ihrem letzten Österreich-Auftritt von ihrem Publikum mit einer ansprechenden Leistung und einem entsprechenden Ergebnis zu verabschieden, ist nach wie vor allgegenwärtig. "Wer mich kennt, weiß, dass ich alles versuchen werde. Was dabei rauskommt, traue ich mich aber nicht zu sagen. Ich habe sehr hart für diese letzte Saison gearbeitet, das Rennglück lässt sich aber nun mal nicht erzwingen", so Allen.
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