Trial-Biker Tom Öhler meldet sich wieder aus den USA, wo er Bars und Universitäten unsicher macht. In seinem Blog schreibt der Salzburger über rekordverdächtiges Kofferpacken, den besten Ausblick in St. Louis und eine stürmischen Dame namens „Irene“.
Die Zeit vergeht mal wieder im Flug und der erste Blog von meinem Trip ist auch schon wieder ein paar Tage her. Die letzte Zeit war etwas hektischer als gewohnt, ein Hurrikane namens "Irene" ist unseren Plänen etwas in die Quere gekommen!
Nach Grand Rapids war es wieder an der Zeit, das Rad zu verpacken und in den Flieger zu hüpfen. Das geschah übrigens in absoluter Bestzeit ⇒ Das Rad in 12 Minuten komplett im Evoc Radlkoffer zu verstauen zeugt von viel Übung ;-)
Ziel der zweiten Flugreise innerhalb der Staaten war St. Louis/Missouri, die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in der USA... Klingt schlimmer als es war. Sofern man sich in den richtigen Stadtteilen aufhält ist es nicht so dramatisch. Ich kann nur jedem empfehlen, der mal in St. Louis ist, die „Arch“ zu besuchen – von oben hat man echt einen genialen Ausblick auf St. Louis und den Mississippi!
In St. Louis standen drei Unis auf dem Programm. Am lustigsten war’s auf der Lindenwood Universität da die Show, im Unterschied zu den meisten anderen, offiziell genehmigt wurde. Wir haben einen kleinen Parcours mit Paletten aufgebaut und ich konnte mal wieder richtig Trial fahren bei der Show ☺ good fun!
Nebenbei gesagt war Lindenwood bis jetzt radfahr-technisch einer der geilsten Spots so far! Kann die Uni echt empfehlen ;-)
Naja, nach St. Louis wurde es dann ein wenig stressig, drum hier mal ein kleiner Einblick in mein Reisetagebuch:
25. August, 23 Uhr: Zurück im Hotel ⇒ Rad und Klamotten einpacken
26. August, 5 Uhr: Wake Up Call ⇒ unterwegs zum Flughafen
26. August, 13 Uhr: in Washington DC angekommen, Rad zusammengebaut, 2 Shows gefahren
26. August, 21 Uhr: zurück im Hotel ⇒ Sachen packen...
27. August, 1 Uhr 30 Minuten: Wake Up Call ⇒ ab zum Zug und unterwegs nach Albany (7 Stunden Zug-Trip)
Aufgrund des Hurrikans „Irene“ wurde viele Züge gecancelt, jetzt musst ich auf einen etwas früheren Zug wechseln :-/
In Albanay angekommen war dann aber wieder Zeit, um ein wenig zu chillen, sprich Radl zu fahren... Gideon, mein Red Bull Kontakt vor Ort, fährt MTB Street und kennt somit die Spots in Albany und so nutzen wir die letzten trockenen Stunden vor dem Hurrikan wenigstens sinnvoll ;-)
Am Abend standen dann noch zwei relative spontane Shows in Bars an. Hat mal wieder perfekt gepasst, hatten ein super Timing und die Crowd war gestoked ;-)
Heute Abend sind wieder Shows in Bars geplant da aufgrund des Regens sonst genau nix los ist.
In ein paar Tagen gibt’s dann wieder News von mir!
Bis dahin alles Gute und schöne Grüße aus good old rainy Albany!
Tom
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen