Stefan Spiessberger auf Europatour

Stefan Spiessberger zählt zur Weltspitze der Kitesurfer. Begonnen hat aber alles am Traunsee in Oberösterreich. In seinem neuen Video geht der 21jährige „back to the roots“ und im Interview spricht er über besten Locations zum Kiten in Österreich.

Du bist gerade in Brasilien. Was treibst du dort?
Ich habe in der vergangenen Woche hier einen Weltcup-Start gehabt. Und jetzt bleibe ich noch zwei Wochen zum Trainieren.

Wo genau bist du derzeit?
In der Nähe von Fortaleza. Zwischen September und Dezember ist das der beste Platz für Kitesurfer um zu trainieren.

Wie bist du mit der Saison 2011 zufrieden?
Ich habe mich in diesem Jahr voll auf die Kitesurftour Europe (KTE) konzentriert und bin einmal vierter und einmal fünfter geworden. In dieser Gesamtwertung liege ich auf Platz 4, nur einem Punkt hinter dem Podest. Mein Ziel vor dem letzten Event ist also ganz klar ein Platz in den Top 3.

Wann und wo findet der letzte Event 2011 statt?
Von 27. Oktober bis 1. November in Nordfrankreich, genauer in St. Gilles Croix de Vie.

Planst du schon für die kommende Saison?
In der Saison 2012 werde ich meinen Focus ganz auf die PKRA Worldtour legen, wo ich aber jetzt schon unter den besten 15 Fahrern der Welt fußgefasst habe.

Where it all began - Stefan Spiessberger at his homespot from daniel ausweger on Vimeo.
 

Dein Video zeigt dich am Traunsee. Wie angesagt ist Kiten in Österreich?
Schon sehr. In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich bei uns einiges getan. Am Neusiedlersee sieht man, dass Kiten fast schon zum Breitensport wird. Man muss also auf keinen Fall am Meer wohnen, um gute Locations zum Kiten zu finden.

Was sind deine Hotspots in Österreich?
Der Traunsee – der funktioniert am besten bei Schönwetter wegen der guten Thermik. Und der Neusiedlersee – hier ist wiederum eine heranziehende Kaltfront ideal. Ich bin aber auch schon am Mondsee und am Wolfgangsee gefahren.

Was steht nach der Rückkehr von Brasilien bei dir auf dem Programm?
Ich werde vier bis fünf Tage zu Hause sein und dann nach Frankreich weiterfahren, um mich auf den letzten Event vorzubereiten.
 


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