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Beim chinesischen Grand Prix in Shanghai feierte Sebastian Vettel den ersten Sieg für sein neues Team Red Bull Racing – und zugleich den zweiten Formel-1-Sieg seiner Karriere. Höchste Zeit, sein Wissen über den Superstar von morgen mit ein paar Insider-Facts aufzubessern ...

 

A wie Abitur: 2006 beendete Sebastian Vettel die Formel-3-Euro-Serie auf dem zweiten Platz. In der Zeit zwischen den Rennen fand er auch die Zeit, sein Abitur abzulegen.

B wie BMW-Sauber: Seine ersten Schritte im Formel-1-Zirkus machte Sebastian 2007 als Test- und Ersatzfahrer im Team BMW-Sauber. Für die Bayern bestritt er auch seinen ersten Grand Prix.

C wie Christian Horner: Der Brite ist seit Beginn der Teamchef von Red Bull Racing. Seit 2009 ist er somit auch der Teamchef von Sebastian.

D wie Diffusor: Zu Beginn der Saison 2009 waren die Formel-1-Teams in zwei Lager gespalten – jene mit dem Doppeldiffusor und jene ohne. Red Bull Racing bewies mit guten Leistungen vor allem in den Qualifyings, dass sie das beste Team ohne „Wunder-Diffusor“ sind.

E wie Ecclestone, Bernie: Für den britischen Formel-1-Zampano ist Sebastian Vettel ein künftiger Weltmeister. „Der Junge wird sicher Weltmeister. Es ist nur noch die Frage, wann“, wurde Ecclestone in englischen Zeitungen zitiert.

F wie Fauxpas: Den Organisatoren des Grand Prix von China passierte bei der Siegerehrung ein peinliches Hoppala. Anstatt der österreichischen Hymne – Red Bull Racing fährt mit einer österreichischen Lizenz – wurde die britische Hymne abgespielt. Sehr zum Ärger des österreichischen Teamberaters Dr. Helmut Marko ...

G wie Glücksbringer: Sebastian Vettel ist abergläubisch und klemmt sich bei jedem Rennen zwei Münzen unter die Schnürsenkel seiner Rennschuhe, weil sein neuer Overall keine Taschen hat.

H wie Heppenheim: Am 3. Juli 1987 erblickte Sebastian in Heppenheim das Licht der Welt.

I wie Indianapolis: Als Ersatzfahrer für den verletzten Robert Kubica debütierte Sebastian Vettel am 17. Juni 2007 in der Formel 1. Seinen ersten Grand Prix beendete er sensationell auf Platz acht – als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte, der in die Punkteränge fuhr.

J wie Junior Team: Sebastian Vettel war Teil des Red Bull Junior Teams. Er ist somit der erste Fahrer des Red Bull-Nachwuchsprogramms, der als Sieger eines Formel-1-Rennens abgewunken wurde.

K wie Kart: Wie fast jeder aktuelle Formel-1-Pilot hat auch Sebastian Vettel seine Rennsportkarriere im Kart begonnen. Im zarten Alter von dreieinhalb Jahren setzte sich Sebastian erstmals einen Helm auf und nahm in einem Kart Platz.

L wie Lauda, Niki: „Ich ziehe meine Kappe vor Sebastian“, mit diesen Worten zollte der dreifache Formel-1-Weltmeister dem 21-jährigen Deutschen nach dessen Sieg in Shanghai höchsten Respekt. In den letzten 33 Jahren war Lauda nur sehr selten ohne seine rote Kappe zu sehen.

M wie Monza: Beim italienischen Grand Prix 2007 feierte Sebastian Vettel seinen ersten Formel-1-Sieg. Damals noch für die Scuderia Toro Rosso.

N wie Newey: Adrian Newey ist mit dem RB5 ein großer Wurf gelungen. Sebastian Vettel versteht es mehr aus diesem Auto zu holen als viele andere. „Zu giftig“, kommentierte Teamkollege Mark Webber die Autoabstimmung des Deutschen. Webber probierte Vettels Abstimmung trotzdem und pilotierte damit zu Platz zwei in Shanghai.

O wie Oulton Park: Oulton Park ist eine englische Rennstrecke, die alljährlich eines der wichtigsten Einladungsrennen – den Oulton Park International Gold Cup – austrägt. Vielleicht wird auch Sebastian Vettel in Zukunft eingeladen.

P wie Pokal: Der einzige Fehler beim Grand Prix von Shanghai unterlief Sebastian Vettel bei der Siegerehrung. Beim Stemmen des Pokals war Sebastian abgerutscht und hatte sich eine Schürfwunde am Daumen zugezogen.

Q wie Qualifying: Die Stärke von Sebastian Vettel ist zweifelsohne das Qualifying. In seiner erst 29 Rennen dauernden Karriere stellte er sein Auto zweimal auf Pole und zwei weitere Male auf Startplatz drei. Im Schnitt startete Sebastian seine Rennen vom elften Platz aus.

R wie Regen:
Regen ist das bevorzugte Grand Prix-Wetter für Sebastian Vettel. Seine beiden Formel-1-Siege feierte er im strömenden Regen.

S wie Schumacher: Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist Sebastians großes Vorbild. Schon während seiner Zeit als Kart-Pilot hat ihm Michael Schumacher den einen oder anderen Siegerpokal überreicht.

T wie Toro Rosso: Für die Scuderia Toro Rosso startete Sebastian Vettel 25 Mal. Seine Ausbeute war ein Sieg in Monza 2008, eine Pole ebenfalls in Monza, 40 WM-Punkte und ein achter Rang in der WM 2008.

U wie Unas: In den letzten Jahren haben die Formula Unas den optischen Eindruck des Formel-1-Fahrerlagers beeinflusst. In der Saison 2009 fiel der optische Aufputz der Wirtschaftskrise zum Opfer, dafür locken jetzt die beeindruckenden Leistungen von Sebastian Vettel Journalisten und Fotografen in die Energy Station.

V wie Valencia: Beim ersten Grand Prix von Europa in Valencia startete Sebastian Vettel vom sechsten Startplatz – sein bis dahin bester und beendete das Rennen auf dem neuen Stadtkurs auf Rang sechs.

W wie Webber:
Mark Webber ist der Teamkollege von Sebastian Vettel bei Red Bull Racing. In Shanghai komplettierte der Australier mit Rang zwei den historischen Doppelsieg von RBR.

X wie X-Bow: Im KTM X-Bow verteidigte Sebastian Vettel im Race of Champions Nations Cup 2008 in London gemeinsam mit Michael Schumacher seinen Sieg von 2007.

Y wie Yas Marina: Das letzte Rennen der Formel-1-Saison 2009 wird auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi stattfinden. Dieser Stadtkurs, mit Kurven im Stile der Hafensektion in Monte Carlo oder der Eau Rouge in Spa, ist für alle Fahrer Neuland – ein Vorteil für Sebastian Vettel, der sich schnell auf neue Herausforderungen einstellen kann.

Z wie Zandvoort: Nur eine Woche nach seinem Formel-1-Debüt fuhr Sebastian Vettel eines seiner besten Formel-3-Rennen. Im zweiten Lauf in Zandvoort stürmte er vom vorletzten Startplatz bis auf Rang zwei vor.


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