Vettel_01_031109_Getty Images.jpg (c) Getty Images

Die Formel 1 macht Halt in Ungarn. In seinem ersten Blog vom Hungaroring schreibt Sebastian über Hockenheim, wie man am Besten startet und warum Helme manchmal doppelt gut sind.

Hi!

Ich muss zugeben, nach dem letzten Wochenende könnte man meinen, dass ich jede Menge über Starts nachgedacht haben muss. Hab ich aber nicht. Der Fehler, den wir in Hockenheim gemacht haben, hat uns zwei Plätze gekostet, aber wir haben ihn gefunden und werden darauf achten, dass er nicht noch mal passiert.

Man muss beim Starten einfach auf viele Kleinigkeiten achten: Wie die Kupplung reagiert oder wie sich das Auto auf den ersten paar Metern verhält. Es hängt einfach auch viel an der Elektronik und das war bei uns auch letzte Woche das Problem.

Natürlich ärgert man sich in dem Moment, in dem etwas schief geht ein wenig, aber das kann man Dank der Helme zum Glück nicht sehen. Man überlegt sich in der Situation einfach, was man tun kann um den Schaden am Besten zu minimieren. Solche Szenarien kann man sich im Vorhinein zwar immer schön ausmalen, aber meistens kommt es immer anders, als man es sich vorstellt. Man muss nur, egal was passiert, immer weitermachen und nie den Kopf hängen lassen.

Genauso wenig darf man sich auch von äußeren Diskussionen und Ereignissen beeinflussen lassen. Wir konzentrieren uns lieber voll auf uns und wollen einfach möglichst viele Punkte holen, um am Ende ganz oben zu stehen. Das gilt für die Meisterschaft genauso wie für die Konstrukteursmeisterschaft.

Für das Rennen am Hungaroring bin ich sehr positiv gestimmt und mache mir keine Sorgen wegen Ferrari, auch wenn die letzte Woche sehr schnell waren. Unser Auto hat seine Schnelligkeit und Verlässlichkeit immer wieder bewiesen und wird sicher auch dieses Wochenende eine gute Leistung bringen.

Bis morgen,

Sebastian

www.redbullracing.com
www.sebastianvettel.de
 


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