Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bloggt aus Monza über die emotionale Heimkehr zum Ort seines ersten Grand-Prix-Sieges und über Italienisch für Anfänger.
Ciao Ragazzi!
Wenn ich jetzt anfangen müsste aufzuzählen, was ich alles an Italien liebe, würde das ein sehr langer Blog werden. Ich bin einfach unheimlich froh, hier zu sein, an dieser schönen Rennstrecke in Monza, der tollen Umgebung und den sensationellen Fans. Mein Italienisch ist zwar nicht fließend, aber es reicht auf jeden Fall aus, um sich zu unterhalten und Essen zu bestellen. Das ist ja hier auch nicht ganz schlecht.
Natürlich lebt hier in Monza immer die Erinnerung an meinen ersten Grand Prix-Sieg 2008 auf. Es ist schön, zum Ort eines so besonderen Ereignisses zurückzukommen. Manchmal wirkt es gar nicht so weit weg wie es wirklich ist. Immerhin kenne ich ja noch die meisten Jungs von Toro Rosso und habe mich, soweit ich selbst sagen kann, seit damals auch nicht wirklich verändert. Ich denke, es ist ganz normal, wenn Monza immer etwas Besonderes für mich bleiben wird. Dementsprechend würde ich mich natürlich auch freuen, hier wieder ganz oben auf dem Podium stehen zu dürfen. Geben werde ich dafür auf jeden Fall alles.
Es wird aber sicher keine leichte Spazierfahrt, da uns die Strecke in den letzten zwei Jahren doch noch nicht ganz entgegen gekommen ist. Ich denke aber, dass ich heute nach dem Training sicher mehr sagen kann. Wie sagt man so schön? Lassen wir es mal auf uns zukommen!
Bis dann,
Sebastian
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