Erst in der letzten Runde konnte sich Sebastian Vettel die Pole Position für den Grand Prix von Malaysia sichern. In seinem Blog schreibt der Formel 1-Weltmeister nach dem Qualifying über das Selbstbewusstsein bei Red Bull Racing, die wahnsinnige Hitze und die Zahl der Boxenstopps.
Hallo!
Eines stimmt wirklich: Egal was man macht - am Schluss ist es wichtig, dass man das richtige Timing hat. Sicher, die ersten Tage hier in Malaysia hätten besser laufen können, aber zur Perfektion hat am Freitag und heute Morgen einfach noch das gewisse Etwas gefehlt.
Wir haben uns davon aber keine Sekunde verunsichern lassen, weil wir immer gewusst haben, dass wir bessere Leistungen bringen können und unser Auto gut ist. Zum Glück hat sich das dann auch ab dem ersten Qualifying-Run bewahrheitet und uns am Ende die Pole Position eingebracht - knapp, aber doch. Auch mit unserem KERS gab es heute keine Probleme, alles hat bestens funktioniert und ich weiß, wie wichtig und entscheidend es im morgigen Rennen sein kann.
Die Strecke in Malaysia ist vor allem eine sehr harte und anspruchsvolle, sowohl für das Auto als auch für den Fahrer. Es ist einfach wahnsinnig heiß und das merkt jeder, der hier mitwirkt. Vor allem kurz bevor es zu regnen beginnt, fühlt man sich schon, als ob man jeden Moment wegschimmen könnte. Aber das macht dieses Rennen gleichzeitig zu etwas ganz besonderem und zu einer riesen Herausforderung.
Ich denke, dass es morgen so ähnlich wie im letzten Jahr ablaufen wird und wir bestimmt mehrere Boxenstopps einplanen müssen. Es ist einfach ein Rennen, in dem man in jeder Sekunde voll konzentriert sein und auf jede Kleinigkeit achten muss.
Drückt mir die Daumen, ich melde mich morgen gleich nach dem Rennen wieder!
Grüße aus Malaysia,
Sebastian
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