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Mit einem guten dritten Platz verabschiedet sich Sebastian von Hockenheim und den deutschen Fans. In seinem Tagebuch lässt er den Rennsonntag nochmal Revue passieren.

Hi!

Beim Start ist mir zuerst die Drehzahl und dann das Herz fast in die Hose gerutscht. Der Grund: Ich hatte kurz Angst, dass mir der Motor absterben würde. Das ist dann zwar nicht passiert, aber ich habe so viel an Beschleunigung verloren, dass ich Fernando [Alonso] nicht mehr halten konnte. Überrascht hat mich allerdings, dass auch Felipe [Massa] an uns vorbeiziehen konnte…
 
Die Ferraris waren einfach das ganze Wochenende schnell und haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Zudem ist ihrem Auto die Strecke wirklich gut gelegen. Im Hinblick auf die Meisterschaft mache ich mir aber keine Sorgen. Am Ende zählt nämlich nicht nur, wieviele Rennen man gewonnen hat, sondern auch jeder zweite, dritte und vierte Platz. Jeder Punkt ist wichtig.
 
Deswegen können wir mit unserem Rennen heute auch wirklich zufrieden sein. Klar, es wären mehr Punkte drin gewesen, aber ein dritter und sechster Platz bringt auch einiges ein und das zählt am Schluss. Außerdem war es für mich wirklich etwas Besonderes bei meinem Heim-Grand-Prix aufs Podium zu fahren.
 
Wir konzentrieren uns aber jetzt schon voll auf nächste Woche und fahren mit guter Laune und noch besserer Stimmung nach Ungarn.
 
Zum Schluss möchte ich mich noch kurz bei allen Fans bedanken, die dieses Wochenende zu etwas Einzigartigem gemacht haben. Eure Unterstützung ist etwas ganz Wertvolles und ich möchte mich aus ganzem Herzen dafür bedanken. Ihr seid die Besten!
 
Bis nächste Woche,
 
Sebastian

www.redbullracing.com
www.sebastianvettel.de
 


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