Sebastian for Suzuka 2 © Mark Thompson / Getty Images

Es hätte besser sein können: Im ersten freien Training von Südkorea zog sich Sebastian einen Platten zu und schreibt in seinem Blog über den Tag und seine ersten Eindrücke von der neuen Strecke.

Hi!

Die Formel 1 ist leider – oder zum Glück – kein Wunschkonzert. Es war wirklich nicht geplant, dass ich im zweiten Training schon am Anfang einen Platten mit den harten Reifen habe. Aber… shit happens! Der Platte brachte unseren Plan etwas durcheinander. Deshalb mussten wir früher als geplant mit den weichen Reifen raus, und zwar zu einem Zeitpunkt, als die Strecke noch nicht den Grip hatte, wie bei meinen Kollegen später. Deshalb mache ich mir wegen der Zeit auch nicht ins Hemd. Ärgerlich ist nur, dass ich mehr Runden mit den weichen Pneus fahren musste als wir wollten.

Ich denke aber nicht, dass ich den Platten einem Nagel zu verdanken habe, sondern wahrscheinlich irgendeinem Teilchen, das aufgewirbelt worden ist. Am Ende war der Reifen einfach aufgeschlitzt und in so einer Situation kann man einfach nicht mehr viel machen. Es gab noch eine kurze brenzlige Situation mit Jarno Trulli, dem ich kurz ausweichen musste. Aber es war am Ende dann doch nicht so schlimm.

Die ganze Strecke hier ist sehr anspruchsvoll und relativ eng, auch die Boxeneinfahrt. Man fährt fast blind entlang der Mauer und wenn der Vordermann dann in die Box will, muss man sehr schnell ausweichen.

Die Strecke ist gegen Ende des Trainings besser geworden, aber es gilt hier auch, was bei jeder anderen Strecke gilt: Wir sind, was die Geraden betrifft, nicht die schnellsten und müssen versuchen, die Zeit in den Kurven gut zu machen.

Ich hoffe, dass morgen im Qualifying einiges besser laufen wird und melde mich danach wieder!

Sebastian

www.redbullracing.com
www.sebastianvettel.de


 


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