Die freien Trainings beim Grand Prix in Brasilien sind absolviert und Sebastian Vettel ist noch nicht ganz zufrieden mit seiner Performance. Also war wieder Nachtschicht angesagt. In seinem Blog schreibt der Weltmeister außerdem über den Unsicherheitsfaktor Wetter und die neuen Helmkameras der F1-Piloten.
Bom dia!
Und schon ist der erste Trainingstag vorbei – im Moment geht alles einfach wahnsinnig schnell. Unser Tag war generell ganz okay, aber alles in allem noch nicht wirklich ideal. Das zweite Training war bestimmt besser als das erste, aber es gibt noch einige Dinge, die verbesserungswürdig sind. Aber zum Glück haben wir ja noch etwas Zeit und die werden wir auch nach besten Gewissen nützen, um wirklich gut vorbereitet ins Rennen zu gehen.
Nicht wirklich vorbereiten kann man sich allerdings auf die Bedingungen. Heute war es wirklich heiß, was dazu führt, dass die Strecke schmierig und zu einer echten Herausforderung wird. Ob das in den nächsten Tagen auch so sein wird, können wir aber nicht genau sagen – ich denke, wir müssen uns deshalb noch effektiver verbessern, damit uns auch das Wetter und die Temperatur keinen Strich durch die Rechnung machen kann.
Auch wenn eine Runde hier nicht wirklich lang ist, wird das Rennen trotzdem sehr hart werden. Immerhin haben wir am Sonntag 71 Runden zu fahren und das geht ganz schön an die Substanzen. Wie sehr, das können die Zuseher ja auch seit kurzem in unserer Helmkamera sehen. Für mich sieht das immer wahnsinnig verwackelt aus, aber ich finde es ganz schön gut, dass alle mal sehen können, wie wir durchgeschüttelt werden und was für gewaltige Kräfte während der Fahrt auf uns wirken. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.
Wir sind nach dem Training noch etwas zusammengesessen und haben alles für heute besprochen, und ich denke doch, dass wir, wenn wir uns voll konzentrieren und motiviert sind, ganz sicher vorne mitmischen können. Drückt die Daumen.
Sebastian
www.sebastianvettel.de
www.redbullracing.com
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