Auf Skidoos gab die internationale Motorsport-Elite am Freitagnachmittag im Rahmen des Hahnenkammrennens am „Pass Thurn“ zwischen Salzburg und Tirol Vollgas.
Beim Schneemobil-Rennen am Pass Thurn, direkt nach dem Super-Ski auf der Kitzbühler Streif, setzte sich Ex-Downhiller und Motorsportler Luc Alphand aus Frankreich vor seinem Landsmann, dem aktuellen Dakar-Sieger Cyril Despres und DTM-Champ Mattias Ekström aus Schweden durch. Der drahtige Luc verabschiedete sich mit kraftvollen Starts vom Folgefeld und war im letzten Heat absolut unpassierbar.
Der sechsfache Rallye Weltmeister Sebastian Loeb (FRA /4. Rang) wurde im Finale von seinem bockigen Race-Skidoo abgeworfen. Während der rasanten und lautstarken Durchgänge wärmten sich Kollegen und Freundinnen der Motorsportler an Heizstrahlern und mit Hot Bull (Red Bull mit Rum und Orangensaft) – im Schatten des „Thurner Hags“ wird es nämlich schnell finster und eiskalt.
Formel-1-Pilot David Coulthard, Sieger von13 Grand-Prixs, will sich jedenfalls bei Alphand am Samstag bei der Kitz-Charity-Trophy auf Skiern revanchieren. „Luc sollte heute Abend früh schlafen gehen. Ich habe ordentlich trainiert und werde jetzt auf der Streif zurückschlagen“, zürnte ihm D.C. scherzhaft, nachdem er sich dem dreifachen Streif-Sieger Alphand auf 75 PS starken Skidoos geschlagen geben musste.
Aus österreichischer Sicht mischten Dieter Quester, Karl Wendlinger, Hans Peter Steinacher und Roman Hagara mit. Den Renndirektor gab (gewohnt souverän und umsichtig) Wings for Life-Gründer Heinz Kinigadner.
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