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Red Bulletin: Immer, wenn es „Klick, klick!“ macht …

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… steigt in Viktoria Rebensburg ein Gefühl von Freiheit auf. Wieso? Das und noch mehr ­erfahren Sie im Interview mit Bayerns wildester Olympia-Siegerin.

Red Bulletin: Viktoria Rebensburg, seit eineinhalb Jahren wissen Sie, wie es sich als Olympiasiegerin lebt. Ver­raten Sie’s uns?
viktoria rebensburg: Im Alltag ändert sich kaum was. Und ich glaube, dass ich das wirkliche Olympiasiegerinnen-Gefühl wohl erst in ein paar Jahren haben werde, wenn ich mal zurückschaue. Jetzt blitzt es immer wieder auf, zwischendurch.

Wie darf man sich das vorstellen?
Zum Beispiel bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen …

… wo Sie im Riesentorlauf Fünfte wurden, „nur“ Fünfte, wie man angesichts Ihrer Erwartungen wohl sagen muss …
… ja, aber ich wollte jetzt von Tina Maze erzählen, die ähnlich überraschend Weltmeisterin wurde, wie ich Olympiasiegerin geworden war. Ich stand im Ziel und habe verfolgt, wie Tina gejubelt hat, von TV-Station zu TV-Station gereicht wurde und wie sie all das irgendwie gar nicht begriffen hat, man konnte ihr das richtig ansehen. Es war, als hätte ich diesen Tag in Whistler noch mal erlebt, aus einer anderen Perspektive, und habe mir gedacht: Hey, Wahnsinn, vor einem Jahr hast du Olympia gewonnen!

Ihr erster Weltcupsieg kam erst nach dem Olympiasieg – eine ungewöhnliche Reihenfolge. Als Sie in Sölden 2010 Ihr erstes Weltcuprennen gewannen, wurde der Olympiasieg dadurch auf irgendeine Art, sagen wir, realer?
Sie meinen, ob ich ihn bestätigt habe?

Ich wollte diesem Wort ausweichen …
Sie werden sich wundern, aber so hatte ich das nie gesehen. Ich habe erst im Nachhinein realisiert, dass es eine besondere Art von Erwartungsdruck gegeben hatte. Erst als mich ein paar Journalisten fragten, ob ich jetzt froh sei, bewiesen zu haben, dass der Sieg kein einmaliger Glückserfolg war. Glücks­erfolg – nein, auf diese Idee wäre ich nie gekommen, weil ich schon bei den Junioren mehrfache Weltmeisterin war und immer wusste, dass ich die Fähigkeiten habe, auch im Weltcup ganz vorne zu sein.

Sie haben danach die Weltcup-Gesamtwertung im Riesentorlauf gewonnen. Vielleicht nicht so prestigeträchtig wie der Olympiasieg, aber sportlich wohl wertvoller, weil damit die Leistung ­einer gesamten Saison abgebildet wird. Sie haben mit gerade mal 22 Jahren zwei der größten Ziele, die man in einer Karriere haben kann, schon erreicht. Was soll als nächstes kommen?
Zunächst möchte ich mich in den schnellen Disziplinen verbessern, Super-G und Abfahrt, und irgendwann den Gesamtweltcup gewinnen. Die Ziele gehen mir so schnell nicht aus!

Lesen Sie das ganze Interview in der Januar-Ausgabe des Red Bulletin.


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