Red Bull XAlps 2011 ©Red Bull Content Pool

Die Härte von Red Bull XAlps 2011 lässt sich in Zahlen fassen: So haben es nur 2 Athleten bis nach Monaco geschafft. Und dem Österreicher Paul Guschlbauer fehlten nur mickrige 9 Kilometer bis ins Ziel. Hier das Adventure-Rennen in Zahlen (plus einige Hintergrund-Infos):

2
Nur zwei Athleten schafften es nach Monaco

4
Vier der Athleten in den Top 10 waren Newcomer

8
Acht Athleten wurden aufgrund der Verletzung einer Flugverbotszone mit Strafen belegt: zwei davon wurden disqualifiziert, die anderen sechs mit einer Zeitstrafe von 24 Stunden belegt

9
Der Drittplatzierte Paul Guschlbauer war nur noch 9km von Monaco entfernt, als das Rennen endete

18
Bei Rennschluss waren nur noch 18 Athleten übrig – 12 hatten verletzungsbedingt aufgegeben oder waren als Letztplatzierte vom Rennen ausgeschlossen oder disqualifiziert worden

205
Der längste durchgehende Flug von Christian Maurer ging über 205km


DAS TRAINING

Die Athleten bereiteten sich mehr als 18 Monate auf Red Bull X-Alps vor. Jon Chambers konzentrierte sich zum Beispiel vor allem durch eine detaillierte Analyse seiner Herzfrequenz auf die Steigerung seiner Leistung. Die meisten Teilnehmer unterzogen sich einem beinharten Ausdauer- und Flugtraining – und viele machten sich etwa zwei Monate lang im Vorhinein mit der Strecke vertraut.

DIE AUSRÜSTUNG
Die meisten Athleten flogen mit einem Pod-Gurtzeug und einem Gleitschirm mit 3-Leinen-System. Bei Red Bull X-Alps kommt es beim Fliegen mehr auf Wendigkeit und Sicherheit an als auf höchste Performance. Im Durchschnitt wogen die Rucksäcke der Athleten 8kg. Zusätzlich war jeder Teilnehmer verpflichtet, ein Live Tracking Gerät mit sich zu tragen, das Daten zu Position, Geschwindigkeit und Höhe des Athleten direkt an die Webseite übermittelte.

ATHLETENAUSWAHL
Überhaupt für die Teilnahme an Red Bull X-Alps ausgewählt zu werden, ist schon hart genug. Die potentiellen Teilnehmer müssen höchst erfahrene Paragleiter sein – viele von ihnen haben sich bereits bei internationalen Bewerben der Extraklasse bewehrt. Außerdem müssen sie über hochtechnische Kenntnisse Alpiner Bedingungen verfügen sowie eine Fitness und Ausdauer ähnlich der eines Ironman-Athleten vorweisen. Während des Rennens wurden stichprobenartig Doping-Tests an mehreren Athleten durchgeführt, alle von ihnen fielen negativ aus.
 

www.redbullxalps.com
 


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