Red Bull Crashed Ice in Kanada (c) Red Bull Crashed Ice Newsroom

Die Qualifikation für das Finale der Red Bull Crashed Ice World Championship 2010 in Quebec ist vorbei. 120 Cracks haben sich am Freitag auf Kufen in einen 600 Meter langen Downhill-Parcours aus künstlichem Eis gestürzt.

Die 64 schnellsten Cracks haben sich für das Finale am Samstag qualifiziert. Wer hätte es gedacht. Kanadier Adam Horst erreichte mit 60 km/h und einer Zeit von 45,80 Sekunden eine Spitzenleistung und steht somit auf Platz eins nach dem Qualifying am Freitagabend.

„Ein Kräfte raubender Kurs, schon der Start ist brutal. Hier wird im Hauptbewerb niemand ohne Wunden ins Ziel kommen“, sagt der Kanadier. Er ist nicht der Einzige, der von der 565 Meter langen Strecke schwer beeindruckt ist.

Mutprobe vom Feinsten: Bereits der Anfang bereitet jedem Racer Angst. Bei einem Gefälle von 40 Grad geht es steil runter, - doch das ist nicht alles. Der Track in Kanada ist mit seinen Steilkurven, Sprüngen und Schikanen eine ganz besondere Herausforderung.

Red Bull Crashed Ice Urgestein Michael Krainer Bidovec aus Österreich stürzte bereits im Training und weiß wovon er spricht:

„Wenn sich morgen vier Cracks gleichzeitig aus der Startrampe katapultieren, wird es hart zur Sache gehen. Es ist teilweise so eng, dass vier Athleten einfach nicht genug Platz haben.“

Der Favorit aus Deutschland, Martin Niefnecker qualifizierte sich ohne Probleme und kam auf Platz 10. Der Siebenfache Red Bull Crashed Ice Gewinner Jasper Felder (SWE) landete auf Platz 18.

Das Finale findet um 19 Uhr Ortszeit statt und wird auf www.redbullcrashedice.com live übertragen.


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