Auch die zweite Runde der Red Bull Cliff Diving World Series 2011 geht an Orlando Duque. Auf der Halbinsel Yukatan, Mexiko, feierte der Kolumbianer seinen zweiten Sieg der Saison. Knapp dahinter: der amtierende Weltmeister Gary Hunt.
Diesmal war der wurzelverhangene Abgrund im Nationalpark von Cenote Ik Kil der beeindruckende Schauplatz des Springens. Nachdem der Duque bereits den ersten Bewerb auf der Osterinsel gewonnen hatte, zeigte er in Mexiko erneut eine herausragende Leistung und erhielt zweimal die Höchstnote 10 von den Punktrichtern. Die weiteren Springer am Podium: Der älteste Teilnehmer der Serie, der Ukrainer Salva Polyeshchuk, auf Rang 3 und der Engländer und Dominator des letzten Jahres, Gary Hunt, auf Rang 2.
Dabei war der Kampf um Rang 1 lange spannend. Punktegleich nach den ersten beiden Runden kämpften die beiden World Series Gewinner von 2009 und 2010, Orlando Duque und Gary Hunt, um den Sieg. Mit einem doppelten Rückwärtssalto mit 4 Schrauben verschaffte sich der Kolumbianer aber dann den entscheidenden Vorsprung. Zweimal die Höchstnote 10 von den Punktrichtern für einen Einzelsprung (156,60 Pkt) ebnete dem 36-Jährigen den Weg zum zweiten Sieg in Folge.
„Letzte Saison war hart, ich habe ein paar neue Tricks einstudiert und brauchte ein bisschen, bis ich den Dreh raus hatte und das Timing richtig war, aber jetzt klappt es soweit. Ich hab mich in der Vorbereitung stark auf die Qualität der Sprünge konzentriert und das schein sich bezahlt zu machen. Ich fühle mich definitiv besser als im letzten Jahr. Ich bin ganz happy“, meint der Kolumbianer, der nun mit elf Punkten Vorsprung die Gesamtwertung vor Titelverteidiger Gary Hunt (29 Pkt.) aus England anführt. Der Brite wirkte selbstsicherer als beim ersten Kräftemessen und beendete den Wettbewerb auf Platz zwei vor dem 44-jährigen Ukrainer Slava Polyeshchuk. Der Veteran aus Kiew war das neue Gesicht auf dem Podium und zeigte stolz seine Trophäe bei der Siegerehrung. Er hatte sich nach hartem Kampf knapp mit 2,3 Punkten gegen Cyrille Oumedjkane durchgesetzt. Der Franzose aus Straßburg lieferte eine gute Leistung und beendete den Bewerb mit seiner bisher besten Platzierung in der World Series.
27,25m freier Fall aus dem grellen Sonnenlicht hinab in ein dunkles Loch im Norden der Halbinsel Yukatan, dem die Mayas mythische Kräfte zuordneten. Nur zehn Minuten von Chichen Itza, einem UNESCO Weltkulturerbe entfernt und als eines der sieben neuen Weltwunder von 2007 aufgelistet, hinterließ diese großartige Süßwasserkaverne wiederum großen Eindruck bei den Springern, die auch schon letztes Jahr hier waren. Der US-amerikanische Neuzugang Steven Lobue, der durch ein Top-Six Ergebnis bei seinem erst zweiten Wettbewerb beindruckt hatte, war sprachlos: „Das hier ist wirklich etwas ganz Besonderes. Diese Natürlichkeit ist besser als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Fantastisch.“
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1
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Orlando Duque
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COL
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486.00 Pkt.
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2
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Gary Hunt
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GBR
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447.00 Pkt.
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3
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Slava Polyeshchuk
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UKR
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391.70 Pkt.
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4
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Cyrille Oumedjkane
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FRA
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389.40 Pkt.
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5
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Michal Navratil
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CZE
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370.60 Pkt.
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6
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Steven Lobue
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USA
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370.50 Pkt.
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7
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Jonatan Paredes (wild card)
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MEX
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253.30 Pkt.
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8
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Sasha Kutsenko
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UKR
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241.20 Pkt.
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9
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Hassan Mouti
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FRA
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232.50 Pkt.
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9
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Jorge Ferzuli
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MEX
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232.50 Pkt.
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11
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Alain Kohl
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LUX
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225.00 Pkt.
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12
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Kent De Mond
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USA
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212.60 Pkt.
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22. Mai 2011: Athen, Griechenland
18. Juni 2011: La Rochelle, Frankreich
24. Juli 2011: Malcesine, Italien
20. August 2011: Boston, USA
4. September 2011: Jalta, Ukraine
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