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Das Red Bull Road Rage geht am 24. Oktober zwischen Rengg und Entlebuch (Schweiz) in die zweite Runde: Wer rollt mit seinem Bike am schnellsten die Rengg herunter? Die Antwort jagen 100 verwegene Zweirad-Artisten auf zwei Kilometern Asphalt mit durchschnittlich 10% Gefälle.

Wer ist schneller auf abfallender Straße: asphalterprobte Gümmeler oder aufs Abwärtsfahren fixierte Downhill-Biker? In Rage muss man ob dieser Frage nicht geraten, um am Red Bull Road Rage seine helle Freude zu haben. Die Entscheidung fällt dieses Jahr am 24. Oktober zwischen Rengg und Entlebuch (Schweiz). Mit vier Haarnadeln, zwei Hufeisen und einem Hochgeschwindigkeitskilometer lockt die „Westabfahrt“ Abfahrer aller Klassen und treibt Tritt- und Herzfrequenzen in ungeahnte Höhen.

2008: Dampfende Pneus am Gurnigel

Die Premiere des Red Bull Road Rage preschte im vergangenen Spätsommer auf dem Berner Gurnigel durch dichten Regen. Trotz jeder Menge Wasser auf der Piste rasten die Biker mit 70 km/h und mehr talwärts. In Einzelzeitläufen kämpften sie um den Einzug in die K.-o.-Runde. Dort pedalten jeweils vier Fahrer gleichzeitig um den Platz an der Sonne, das heißt in der nächsten Runde. Der französische Gümmeler Guillaume Gualandi erwies sich als schnellster Seefahrer auf dem Gurnigel. Viel Respekt erradelte sich auch Bettina Kuhn, die unter lauter Männern bis ins Viertelfinale vorstieß.

2009: Gladiatoren im Entlebuch

Nach dem gleichen Prinzip verfahren die maximal 100 Abfahrer des Red Bull Road Rage 2009. Jede und jeder jagt die zehn Kurven zuerst einmal allein gegen die Uhr hinunter. Die schnellsten 32, ohne Unterscheidung nach Geschlecht, treten dann in Viererläufen in die Pedale. Die jeweils zwei Schnellsten qualifizieren sich für die nächste Runde. Die letzten vier Zweirad-Gladiatoren machen den Sieg und 5000 Franken Preisgeld unter sich aus. Gümmeler oder Biker, Rennlenker oder Downhill-Bar, 28- oder 26 Zoll-Räder? Am Abend des 24. Oktober ist die Radwelt um eine Antwort reicher.

Anmeldung und weitere Infos

Die Teilnahme am Red Bull Road Rage 2009 ist auf 100 Asphalt-Cowboys beschränkt. Versiert, versichert und volljährig versteht sich von selbst. Neben Ruhm und Ehre sind 5000 CHF als Preisgeld ausgesetzt.
 


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