Skydiver Paul Steiner wird bei der morgigen Hahnenkamm-Abfahrt eine ganz besondere Show liefern. Im Interview spricht er über Gänsehaut, Partys und Hochhäuser.
Du springst regelmäßig bei Großevents. Was hebt Kitzbühel heraus?
Paul Steiner: Kitzbühel hat einfach einen besonderen Namen. Jeder der bei diesem Rennen irgendwie mitwirken darf, sieht es als Herausforderung. Man legt sich ins Zeug und will den vielen Leuten zeigen, was man kann. In meinem Fall ist es Fallschirmspringen. Und ich glaube, dass wir morgen eine ganz gute Show abliefern werden.
Was hast du vor?
Ich werde mit den Segelflugteam Blanix einen Stunt hinlegen. Lasst euch überraschen.
Ihr (das Red Bull Skydive Team) landet bei vielen Veranstaltungen relativ weit entfernt von den Zusehern. Hier ist es nicht so.
Na ja, wir sind auch schon ins Goldene Dachl (Innsbruck) hineingesprungen und direkt vor einem Publikum von 4.000 Leuten gelandet. Aber hier ist die Stimmung schon besonders. Wenn die Leute zu jubeln beginnen, läuft es einem kalt über den Rücken.
Es gibt hier auch einige Möglichkeiten zu feiern. Nutzt du das aus oder bist du Vollblutsportler?
Natürlich hat der Sport absoluten Vorrang. Ich war zum Beispiel gestern auf einer Party auf der Seidlalm in Kitzbühel – super Stimmung, super Essen. Aber um Mitternacht sind wir nach Hause. Das wird heute nicht anders sein.
Du bist mit dem Red Bull Skydive Team erst vor kurzem von den Parachuting Championships in Dubai zurückgekehrt. Wie schlimm ist die Temperaturumstellung?
Dubai war ein Wahnsinn. Du hast Hochhäuser und die Palmen unter dir und kommst gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Hier ist es auch schön, aber kühl. Wir hatten schon mal -28 Grad. Im Vergleich dazu sind die Temperaturen heute angenehm.
Heute hat Didier Cuche den Super G gewonnen und ...
morgen wird Michi Walchhofer die Abfahrt holen. Auf jeden Fall. Da bin ich mir sicher.
www.redbullskydiveteam.com
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