Bernd Zangerl (c) RayDemski/Red Bull Photofiles

Mit der Erkletterung des „Molecule Man“, einer 30 Meter hohen Statue, sorgte Bernd Zangerl zuletzt in Berlin für Aufsehen. Der 31-jährige Tiroler im Wordrap.

Seine Liebe zum Bouldern entdeckte Bernd Zangerl 1999, nur drei Jahre später wurde er vom renommierten Climbing Magazine zum „Boulderer of the Year“ gewählt. In seinem Film „Memento“ zeigte er 2005 die Begehung eines der schwierigsten Boulders der Welt. Doch wer ist Bernd Zangerl – außer einer der weltbesten Kletterer? 26 Antworten von A bis Z.

A wie Angst: Gehört dazu.

B wie Barbara Zangerl: Eine Kollegin und ein Supertalent … und übrigens nicht meine Schwester.

C wie das jährliche Charity-Bouldern in Flirsch am Arlberg: Ein Kultevent, das heuer im September bereits zum 9. Mal zur Erinnerung an den vor zehn Jahren an Leukämie verstorbenen Vorarlberger Kletterer Bruno Rüdisser stattgefunden hat und von mir mitorganisiert wird. Das Nenngeld der Teilnehmer kommt dabei immer einem karitativen Zweck zugute.

D wie Durchhaltevermögen:
Bouldern.

E wie Einzelgänger:
Steppenwolf.

F wie Familie: Es ist immer wieder schön, zurückkehren zu dürfen. Selbst will ich noch keine gründen. Noch nicht …

G wie Großbritannien, wo du zuletzt geklettert bist: Gefährliches Klettern, geile Felsen und viel Tradition …

H wie Highballs (Anm.: Bouldern in zehn Metern Höhe): Ab und zu ein Muss.

I wie Intuition: Die schönste Nebensache der Welt.

J wie Jahr 2010: Viele Projekte, viele Ideen …

K wie Kilian Fischhuber:
Genialer Wettkampf-Kletterer.

L wie Leistungsdruck:
Mach’ ich mir nur selber.

M wie Memento, dein bislang größtes Filmprojekt: Sicher das Highlight 2005, war mit viel Durchhaltevermögen verbunden.

N wie neuer Film:
Ja, da ist was im Gange. Das Konzept ist bereits da, zumindest in meinem Kopf. Ich denke, es ist jetzt Zeit für etwas Neues.

O wie oben: ... ist es am besten.

P wie Partys: Werden immer weniger, gehören aber schon noch dazu.

Q wie Quälerei: Tu’ ich mir nicht gerne an, nur wenn’s unbedingt sein muss ...

R wie Risiko: Abschätzen und kalkulieren – und wenn man weiß, was man macht, dann kann man es eingehen.

S wie Studium (Anm.: Geografie): Derzeit auf Eis gelegt.

T wie Tessin: Mein absoluter Wunsch-Wohnort, ein Boulder-Paradies. In jedem Fall die Gegend mit dem größten Felspotenzial. Dort könnte ich wirklich einige Zeit verbringen.

U wie unbeschreiblich: Das Glücksgefühl nach einem Aufstieg.

V wie Verletzungen: Hab’ leider zurzeit eine kleinere ... Man sollte sie im Spitzensport einkalkulieren, bis jetzt bin ich im Großen und Ganzen immer glücklich davongekommen.

W wie Wohnung: Derzeit wieder mein Wohnmobil, und das taugt mir auch so.

X wie X-Fighters: Die sind einfach verrückt.

Y wie Yoga: Sehr interessant, selbst aber noch nie probiert. Aber eigentlich ist Bouldern ja Yoga in der Natur.

Z wie Zukunft: Gesund bleiben und die Vorhaben durchziehen – so lange wie möglich. Und danach vielleicht etwas ganz anderes machen.
 


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