Schon beim Red Bull Crashed Ice-Auftakt in München waren 50.000 Menschen live dabei. Am kommenden Samstag wird das Spektakel in Quebec fortgesetzt. Besonders erfreulich: Der Favorit heißt Martin Niefnecker und kommt aus Deutschland.
14.000 Sportler wollten in Kanada an den Qualifikationen teilnehmen, in München mussten beim WM-Auftakt 40.000 Fans aus Platzmangel wieder nach Hause geschickt werden, mit 24 Nationen kämpfen mehr Länder um den WM-Titel als zuletzt bei fast allen olympischen Wettkämpfen in Vancouver – die Faszination an Red Bull Crashed Ice nimmt immer größere Dimensionen an.
Doch wenn sich am Samstag, den 20. März, wieder 100.000 Menschen in die enge Altstadt von Quebec drängen, ist das ausnahmsweise keine Besonderheit für diese Sportart. Für die frankokanadische Stadt am St. Lorenz-Strom ist der Massenansturm für das Red Bull Crashed Ice schon Tradition.
400 Meter Kunsteis. Bereits zum vierten Mal findet hier ein Ice Cross Downhill Rennen statt, zum ersten Mal ist es das Finale der Weltmeisterschaft. Bereits seit Tagen wird an der 400 Meter langen Strecke aus Kunsteis gebaut, die mit zahlreichen Sprüngen und extremen Kurvenkombinationen bestückt ist. Für die Zuschauer ist es ein Spektakel mit beinharten Kämpfen Mann gegen Mann und so manchem Crash, für die 100 Sportler ist es eine enorme Überwindung, beinharte sportliche Herausforderung und „das geilste, das man auf Eis machen kann“, so der finnische Eishockey-Pro Lari Joutsenlahti.
Sportlich wird alles auf einen Großangriff der Kanadier mit Kevin Olsen (Zweiter der Weltrangliste) und den traditionell erfolgreichen Finnen auf den Sieger von München, den Garmisch-Partenkirchener Martin Niefenecker, hinauslaufen. „Ich werde mein Bestes geben und dann werden wir sehen, was dabei raus kommt. Der WM-Titel wäre natürlich ein Traum“, so der Eishockey-Spieler aus Bayern.
Red Bull Crashed Ice Quebec wird am Sonntag, 21.03. um 01:30 Uhr live im Red Bull TV-Fenster bei ServusTV übertragen. Weitere Informationen unter: www.servustv.com.
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