arch © Getty Images / Red Bull Air Race

Der Österreicher Hannes Arch scheint auch beim Red Bull Air Race in New York das Maß aller Dinge zu sein. Nur ein Pilot kann im Training mithalten.

NEW YORK –
Hannes Arch war der Schnellste im Training zum Red Bull Air Race in New York. Der Österreicher schlug am Freitagmorgen im ersten Durchgang auf dem Parcours über dem Hudson River, der New York und New Jersey voneinander trennt, den britischen Piloten Nigel Lamb sowie dessen Landsmann, den derzeitigen WM-Führenden Paul Bonhomme.

Arch geht in das Rennen im „Big Apple“ mit der Empfehlung von drei WM-Siegen in Folge. Im Parcours wurde er in seiner Edge 540 V3 mit einer Zeit von 1:11.75 Minuten gestoppt. Er war damit 0,27 Sekunden schneller als Nigel Lamb (1:12,02) vom Team Breitling in seiner MXS-R sowie 1,42 Sekunden schneller als Bonhomme (1:13,17). US-Pilot Kirby Chambliss, Weltmeister 2006, belegte den vierten Platz, der Deutsche Matthias Dolderer kam mit seiner neuen Edge 540 V3 auf den fünften Rang.

Die ersten Trainingsdurchgänge nutzen die Piloten, um sich einen ersten Eindruck vom Parcours zu verschaffen, ihre Fluglinien auszutesten und ein Gefühl für die Windverhältnisse zu bekommen. Die Zeiten aus den ersten Trainingsläufen wird dabei als grobe Marschrichtung gewertet, bevor dann im vierten Durchgang, dem letzten vor dem Qualifying am Samstag - der Gashahn so richtig aufgedreht wird

„Ich bin froh, dass ich glatt durchgekommen bin“, erklärte Arch, Weltmeister 2008, nach seinem ersten Durchgang. „Meine Rennmaschine arbeitet sehr gut. Der Druck in New York ist enorm, viele Medien sind hier vor Ort vertreten und vor dem Rennen wird überall heiß diskutiert. Schließlich fliegen wir vor der atemberaubenden Kulisse Manhattans. Der Schlüssel zum Erfolg bei diesem Rennen wird sein, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das hat heute bei mir hingehauen und daher bin ich auch mit meinem ersten Lauf zufrieden. Für mich ist es wichtig, eine ruhige Linie zu finden und mich nicht unter Druck zu setzen.”

Die beiden Trainingsdurchgänge am Donnerstag wurden aufgrund starker Winde von bis zu 65 Stundenkilometern abgesagt. Vor dem Qualifying am Samstag sowie dem Rennen am Sonntag steht jetzt noch ein zweiter Trainingsdurchgang am Freitagnachmittag auf dem Programm.

www.redbullairrace.com


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