Red Bulletin

Mr. Eishockey

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Pierre Pagé im Interview: über die Chemie einer Mannschaft, die Zukunft des europäischen Eishockeys und warum Salzburg zwischen Harvard und Bradenton liegt, aber genauso gut in Liechtenstein sein könnte.

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: Nehmen Sie Hockey zu ernst?
Pierre Pagé: Ich verspreche, dass ich auf der Bank keinen Herzinfarkt kriegen werde. Der Druck verteilt sich auf 22 Spieler, acht Trainer und zehn Betreuer: Das sind 40 Menschen. Wenn wir verlieren, ist es nicht allein mein Fehler – es ist der Fehler aller 40. Genau darum ist es die Aufgabe eines Trainers, Menschen zu holen, die stärker sind als er. Solche, die Verantwortung übernehmen. Du kannst mit Mitläufern nicht erfolgreich sein – im Sport, in der Firma, im Leben. Drei Menschen mit derselben Meinung sind zwei zu viel.
Wie findet man Führungsspieler?
Als Trainer musst du die Zukunft voraussagen. Du siehst einen Jungen nicht als Siebzehnjährigen, sondern als Zwanzigjährigen, der er einmal sein könnte. Gute Spieler hinterlassen ihre Spuren in der Statistik, man findet sie am Computer. Wir halten uns an das Buch „Moneyball“ von Michael Lewis. Es geht darin um Baseball, um die Oakland A’s: Spieler, die etwas schaffen können. Oakland ist mit 24 Titeln eines der erfolgreichsten Teams in der Liga-Geschichte. Dabei hatten sie stets eines der kleinsten Budgets. Hat man am Papier die Talente gefunden, schaut man sie sich an: Sind sie groß, klein, schwer, leicht, dick, dünn? Oft muss ein Video reichen. Darum brauchst du Scouts, auf die du dich verlassen kannst.
Wie viele Scouts arbeiten für die Red Bulls?
In meiner Zeit haben wir von null auf acht gesteigert, aber das ist noch immer nicht viel. Du musst Menschen finden, die Menschen finden. Unser Mann in Tschechien scoutet auch für die NHL. In Nordamerika haben wir Leute an den Universitäten.

Das ganze Interview lesen Sie in der September-Ausgabe des Red Bulletin.

 

 


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