Axel Naglich (c)Beat Kammerlander

Es ist ein durchschlagender Erfolg, mit dem wohl die größten Optimisten nicht gerechnet haben: Die Doku „Mount St. Elias“ räumt bei sieben Festivals Preise ab.

Sieben preisgekrönte Festivalteilnahmen, sechs davon in englischer Sprache. Die deutsche Uraufführung beim internationalen Berg & Abenteuerfilmfestival in Graz wurde am Wochenende mit der „Kamera Alpin in Gold“ belohnt. Den bisher wichtigsten Preis für den „besten Dokumentarfilm“ konnte Mount St. Elias beim Internationalen A - Filmfestival in Fort Lauderdale (USA) gewinnen, bei dem Jahr für Jahr die besten Dokumentarfilme der Welt gekrönt werden. Das dokumentarische Bergdrama des österreichischen Regisseur Gerald Salmina über die längste Skiabfahrt der Welt gewinnt reihenweise Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals – noch bevor der Film am 25. November 2009 seine offizielle Weltpremiere feiert.

Die dokumentarisch verfilmte Geschichte dreier Skialpinisten – Axel Naglich (AUT), Peter Ressmann (AUT) und Jon Johnston (USA) – über die längste Skiabfahrt der Welt, erfreut sich auf internationaler Ebene bereits größter Aufmerksamkeit. Erst kürzlich wurde Mount St. Elias mit dem „Best Documentary“ Award des 24. Fort Lauderdale International Film Festival (FLIFF) in den USA ausgezeichnet und dabei mit der legendären Surf-Doku „Riding Giants“ von Stacy Peralta aus dem Jahre 2004 in einem Atemzug genannt. Nun wird der Film auch in Österreich euphorisch gefeiert.

Nicht einmal Anna Netrebko oder Nikolaus Harnoncourt haben so einen gewaltigen Applaus erhalten" Robert Schauer

„Seit ich Aufführungen im Stefaniensaal hier in Graz besuche, haben nicht einmal Anna Netrebko oder Nikolaus Harnoncourt so einen gewaltigen Applaus wie Gerald Salmina und sein Film Mount St. Elias erhalten“, fasst der Grazer Festivaldirektor Robert Schauer bei der Preisverleihung die nicht aufhören wollenden Standing Ovations von mehr als 1.000 Zuschauern in Worte. Der Kärntner Regisseur, der gemeinsam mit dem Hauptprotagonisten des Films Axel Naglich persönlich anwesend war, ist vom Publikumsecho in der Heimat überwältigt: „Bemerkenswert finde ich die Begründung der Jury, die meinte, dass Mount St. Elias der würdige Nachfolger von „Fitzcarraldo“ (1982) von Werner Herzog mit Klaus Kinsky in der Hauptrolle ist. Der Mensch im Kampf gegen sich selbst.“

Die Geschichte.
Eine Herausforderung, die zur Grenzerfahrung wird: Drei Skialpinisten wagen 2007 die Besteigung und Befahrung der längsten, schneebedeckten vertikalen Linie der Welt am Mount St. Elias in Alaska, und erfahren im Laufe der Expedition nicht nur, dass der Kampf gegen die Natur eigentlich ein Kampf gegen das eigene Ich ist, sondern auch, dass sie erst verlieren müssen, um den Gipfel erreichen zu können. Mount St. Elias sind 101 Minuten packendes Bergdrama, das zeigt, dass nicht immer der Gipfel das Ziel ist, sondern die Intensität des Erlebnisses zählt. Der Film läuft ab 26. November im Kino, die schriftlichen Aufzeichnungen erscheinen im Jänner 2010 in Buchform.

www.mountstelias.com
 


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