Nach dem Weltmeistertitel auf der Großschanze hat sich Gregor Schlierenzauer in Planica auch den Skiflug-Weltcup gesichert. Für Thomas Morgenstern ging am Sonntag eine unglaubliche Saison zu Ende: Sieg im Gesamt-Weltcup, Sieg bei der Vierschanzentournee und dreimal Gold bei der Weltmeisterschaft in Oslo. Und Adam Malysz beendete seine Karriere mit einem dritten Platz.
Gregor Schlierenzauer hat den Grundstein für seinen Erfolg schon am Freitag gelegt. Beim ersten Springen in Planica siegte der 21jährige mit Höchstweite in beiden Durchgängen souverän vor Thomas Morgenstern. Beim zweiten Springen am Sonntag, das wegen wechselnder Windbedingungen nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste, reichte dem Red Bull-Adler ein vierter Platz zum Gewinn der kleinen Kristallkugel.
Schlierenzauer hält jetzt bei 35 Weltcupsiegen und zieht zufrieden Bilanz unter eine Saison, die mit Verletzungspech begonnen hatte: „Das größte Geschenk heuer war, dass ich nicht mehr von der Verletzung davongetragen habe. Jetzt die Kristallkugel im Skifliegen zu holen macht mich sehr stolz. Ich habe in dieser Saison gelernt, dass man Dinge schätzen muss und es nicht selbstverständlich ist, dass es immer läuft. Ich bin froh, dass ich die Kurve gekratzt habe.“
Thomas Morgernstern bekam in Planica die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamt-Weltcup überreicht – der krönende Abschluss für seine bisher erfolgreichste Saison. Als Draufgabe verbesserte der Kärntner beim Teamspringen am Samstag seinen eigenen Rekord auf gestandene 232 Meter.
Dementsprechende euphorisch blickt der 24jährige zurück auf die vergangenen Monate: „Es war eine sensationelle, unglaubliche Saison. Ich bin sehr dankbar, was heuer alles passiert ist.“ Ein Erfolg, auf dem sich Morgenstern aber nicht ausruhen will: „Ich freue mich schon auf die Vorbereitung im Sommer und hoffe, noch einen Schritt weiterzukommen.“
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