Die erfolgreichste Metal-Band aller Zeiten. Ein Mix aus Drogen, Zoff und musikalischer Entfremdung. Ein Comeback: Diesen Sonntag wird im Red Bull TV-Fenster bei ServusTV Musikgeschichte erzählt.
Genau in dieser Zeit entstand die Doku „Metallica: Some Kind of Monster“.
Die Story in Kurzversion: Der Sänger und Gitarrist James Hetfield kämpfte mit seinen inneren Dämonen und ließ sich in eine Entzugsklink einweisen. Drummer Lars Ulrich kämpfte gegen die Internet-Tauschbörse Napster und um einen neuen, lukrativen Plattenvertrag. Bassist Jason Newsted kämpfte um sein Soloprojekt „Echobrain“ und wurde aufgrund dessen aus der Band rausgeschmissen.
Sein Ersatz wurde Robert Trujillo (vorher Suicidal Tendencies), den man mit einer Bonuszahlung von einer Million Dollar empfing. Außerdem wurde ein Psychologe eingestellt, der für Frieden sorgen sollte. Monatsgage: 40.000 Dollar.
Phoenix aus der Asche. Was dann folgte war das Studioalbum „St.Anger“, das aufgrund neuartiger Klänge sofort kontroverser denn je diskutiert wurde. Auf einen Kompromiss konnten sich Fans und Medien nie einigen – „St.Anger“ ist bis heute ein geliebtes oder gehasstes Sammelsurium. Bei der anschließenden Welttournee fügten sich die neuen Songs jedoch perfekt in die Set-List ein und machten die Konzerte der Band zu einem unverkennbaren Gesamtkunstwerk.
Die beiden Filmemacher Joe Berlinger und Bruce Sinofsky begleiteten Metallica in dieser so prägenden Zeit durch die Tiefen ihres Seelenlebens und schufen aus über 1.200 Stunden Rohmaterial eine der bedeutendsten Musik-Dokumentationen aller Zeiten. Schonungsloser und intimer, als sie es sich vor Beginn des Projekts selber erwartet hätten.
Metallica: Some Kind of Monster
Dokumentation, USA 2004
Sonntag, 23.05, 22:00 Uhr
Im Red Bull TV-Fenster bei ServusTV
Weitere Infos:
www.servustv.com
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