Matthias Mellitzer hat sich den Finger gebrochen – für den Beach-Volleyballer keine Verletzung, die er auf die leichte Schulter nehmen darf. Trotz Verletzung startet er aber mit Partner Clemens Doppler beim Turnier in Stavanger – immerhin geht es in dieser Saison doch um die Qualifikation für Olympia. Wir trafen Melli vor dem Start des Turniers zum Interview.
Wie ist es zum Fingerbruch gekommen?
Beim Training mit Horst/Müller war Blocktraining angesagt – wir (Clemens Doppler und ich) wollten an ein paar Feinheiten arbeiten. Einmal war ich zu früh am Block, der Ball hat mich blöd am Finger erwischt. Damit war ich fertig und der Fingerbruch da.
Es ist dein zweiter Fingerbruch. Was ist anderes im Vergleich zum Vorjahr?
2010 war es ein komplizierterer Bruch, weil er ins Gelenk hinein gegangen ist. Von der Position ist es heuer ähnlich, nur die linke Hand eben. Die verwende ich zum Glück weniger oft. Durch die OP ist es mit drei Schrauben fixiert worden, was letztes Jahr gar nicht möglich war.
Ihr seid nun beim Grand Slam im Stavanger am Start. Kann man mit so einer Verletzung überhaupt spielen?
Wir haben nur einmal ganz leicht trainiert. Natürlich ohne Blocktraining. Die Ärzte, die mich operiert haben, meinen es muss halten. Letztes Jahr haben sie Recht gehabt. Jedoch waren drei Wochen zwischen Bruch und erstem Spiel. Ich bin aber sehr zuversichtlich. Mich hat das Team von Atlis operiert und eine halbe Woche später spiele ich schon wieder auf der World Tour! Nun muss man abwarten wie der Finger reagiert und wie die Schmerzen sind.
Deine Erwartungen an das dem Grand Slam in Stavanger?
Natürlich wollen wir so weit wie möglich kommen.
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