Trotz angeschlagener Schulter holte Marc Swoboda beim Red Bull Upside Down Platz 4. Hier sein Blog über Schmerzen, Nervosität und einen Ausflug in eiskaltes Gewässer.
Hi Leute!
Beim Training für das Red Bull Upside Down habe ich mir die Schulter ziemlich anghaut. Am nächsten Morgen war es schlimm: Ich konnte sie nicht wirklich heben oder überkreuzen. Im Contest hat es dann trotz Schmerzen ganz gut funktioniert, obwohl ich mit mir selbst nicht ganz zufrieden war (Platz 4).
Vor allem an der Winch (Seilwinde) war das Fahren teilweise kein Spaß. Ich musste mich mit der linken Hand festhalen. Nur die linke Schulterhälfte war ausgerechnet die, die am meisten weh getan hat. Deswegen habe ich versucht, mich mit beiden Händen am Griff festzuklammern. Das hat zwar halbwegs funktioniert, aber jede Reaktionsbewegung schmerzt natürlich trotzdem.
Der Event selbst war ein Wahnsinn. Ich bin am Anfang etwas nervös gewesen. Vor allem, als ich die Stiegen gesehen habe – ein riesiges Set Up. Das Fahren war aber im Endeffekt relativ easy, da ziemlich viel Schnee gelegen ist. Dann noch das beleuchtete Ars Electronica Center im Hintergrund, die riesige Masse an Leuten und die tolle Stimmung – ich und auch alle anderen Rider waren begeistert.
Eine Sache muss ich euch noch erzählen: Bei den Pre-Shoot bin ich auf der Donau gefahren. Dank der Seilwinde hat der Waterslide ganz gut funktioniert. Nur nach den ersten Versuchen war ich klarerweise ziemlich nass. Hat Spaß gemacht.
So, in den nächsten Tagen geht´s jetzt weiter mit filmen. Ich hoffe, dass ich trotz der Schulter ein paar gute Ausschnitte liefern werde.
Bis bald!
Marc Swoboda
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