Österreichs Beachvolleyball Top-Duo Clemens Doppler und Matthias Mellitzer macht in Polen Station. Hier ist Melles Blog über Navigationspannen im Auto und Turniertage mit Überlänge.
Hi Leute!
Nach dem Tour-Stopp in Rom ging es am Dienstag für uns weiter mit dem Auto nach Polen. Das war vermutlich keine gute Idee, haben wir uns bei der Abfahrt gedacht, als wir drauf gekommen sind, dass mein Navi keine Polenkarte besitzt. Zum Glück war das von Clemens besser gerüstet und somit alles perfekt, würde man meinen. Bis auf die zwölf Grad Temperatur und zeitweise Regen war es das dann auch.
Am Mittwoch startete für uns dann der ganz normale Quali-Wahnsinn!! Mit dem 7. größten Teilnehmerfeld bei einem Worldtour-Event war die Ausgangslage alles andere als optimal. Die Quali wurde auf 64 Teams beschränkt, von denen es nur acht in den Hauptbewerb schaffen. Sollte man die drei Runden überstehen, ist der Einzug in den Maindraw absolut verdient.
Die ersten beiden Runden spielten wir leider noch nicht auf demselben Level wie die Woche zuvor in Rom, aber wir haben dennoch gewonnen und man kann beide Siege als echte Arbeitssiege bezeichnen.
In der dritten Runde wartete dann mit Russlands Nummer zwei eine wirklich schwere Aufgabe auf uns. Aber so wie wir uns dem Niveau des Gegners in den ersten beiden Runden angepasst haben, gelang es jetzt, uns nach oben hin anzupassen und wir gewannen das Spiel mit einer starken Leistung 2:0 (22-20/21-15).
Geschafft Maindraw! Beginn der Quali war übrigens 7:45 Uhr und das Ende war erst um 20:30 Uhr - „A long day at the office“, wie unser Coach Marco Solustri sagen würde. Wieder Hammerlos und schwierigen Ast, aber wir haben unser nächstes Ziel erreicht, haben uns zum zweiten Mal qualifiziert und können trotz schwerer Auslosung befreit in den Hauptbewerb einsteigen.
Für uns ist es wichtig, dass wir uns Ziele stecken, die wir erreichen können. Dazu zählt die Qualifikation für den Hauptbewerb, sodass wir am Ende der Saison eine gute Ausgangsposition im Punkteranking für nächstes Jahr haben und die Hürde Qualifikation hinter uns lassen können.
Liebe Grüße aus Polen,
Melle
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen