Markus Pekoll (re.) und Teamkollege Brook MacDonald Markus Pekoll (re.) und Teamkollege Brook MacDonald

Post aus Neuseeland von Downhill-Racer Markus Pekoll: Im Blog berichtet der Schladminger von traumhaften Trainingsbedingungen und der internationalen Besetzung im Red Bull-Haus.

Ein "Hey, what´s up" an alle Leser meines Blogs!

Die ersten zweieinhalb Wochen in Neuseeland sind wie im Flug vergangen und ich habe so einiges zu berichten! Drei Tage waren notwendig um mich an die zwölfstündige Zeitverschiebung zu gewöhnen. Mittlerweile nutze ich jede Möglichkeit für Ausflüge – es gibt hier so viel zu erkunden.

Die Bedingungen zum Trainieren sind genial: Es gibt einen Bikepark mit Gondel und geschätzte zehn verschiedene Strecken, einen Jumppark und den größten und schönsten Dirtpark, den ich je gesehen habe! Auf dem Endurobike lässt sich die Umgebung sehr gut erkunden und die Landschaft ist einfach nur traumhaft. Die Menschen hier sind fast zu freundlich, sie helfen einem bei allem weiter. Es ist sehr einfach, Kontakte zu knüpfen.

Queenstown kann man mit Sicherheit als die „Funsportstadt schlechthin“ bezeichen. Wenn man durch die Stadt spaziert und sich die Schaufenster ansieht, sucht man vergeblich nach Kleidung oder Schuhen. Man findet Shops für Bungee-Jumping, Canyon-Swing, Motocross und Quadrides, Jetboats, Horse-Riding, Canyoning – ich weiß gar nicht, wo ich aufhören soll!

In der ersten Woche war ich mit meinem Teamkollegen und Red Bull-Athleten Brook MacDonald auf einem Trailride im Hinterland von Queenstown: Mit 80 km/h auf dem Motocross durch die „Pampa“ zu fetzten, wäre bei uns in Österreich nicht denkbar.

Anfang dieser Woche stieß Cesar Rojo, Chefentwickler bei Mondraker Summun, zu uns. In seiner Karriere hatte Cesar schon seine Finger bei der Entwicklung der 125ccm MotoGP bei KTM und bei GasGas im Spiel. Der Mann weiß, wovon er spricht! Um die Jahrtausendwende war er ein Fixpunkt in den Top 10 des Downhill-Weltcups. Und wie ich erleben durfte, ist er jetzt noch mehr als schnell! Mit ihm an der Geometire des Bikes und an der Abstimmung unserer Marzocchi-Dämpfer zu arbeiten, war eine enorme Bereicherung und große Hilfe.

Außerdem stand ein zweitägiges Fotoshooting mit Sven Martin auf den Programm. Er ist DER Szenefotograf! Anfangs war ich etwas nervös, von so einem Kaliber abgelichtet zu werden. Wir fotografierten auf einer extrem schnellen Strecke, die sich über braune Hügel, irgendwo im Nirgendwo, ins Tal schlängelte. Als es dunkel wurde, lichteten sich die Wolken und wir hatten eine traumhafte Abendsonne – perfekte Bedingungen zum Fotografieren.

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Das gestrige Abendessen war mit Sven (Südafrika), Cesar (Spanien), Brook (Neuseeland), Maxi (Deutschland, Journalist bei) mtb-news.de) und einenm Schwung Franzosen vom Moorwood Team doch sehr international.

Nächste Woche wird es wieder etwas ruhiger im Red Bull-Haus, aber fad wird mir nicht. Man trifft hier jeden Tag neue Leute, mit denen man sich zum Biken jeglicher Art (Downhill, Dirtjumpen, Trailriden) verabreden kann!

See ya, und bis zum nächsten Bericht aus dem Red Bull „Basecamp“!
Markus


 


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