Jeder Snowboarder kennt sie und schätzt ihren Einfallsreichtum – als Shredder und als Partymacher. Doch wer sind eigentlich die Ästhetiker?
Anfang der Neunziger fand sich eine Bande junger Brettsport-Begeisterter aus allen Teilen Österreichs zusammen und stellte über die gemeinsame Leidenschaft des Shreddens fest, dass auch eine gemeinsame Lebenseinstellung vorherrscht.
Um dieser Sicht der Dinge Ausdruck zu verleihen, wurde eine Crew gegründet und fortan schrieb jedes Mitglied „die Ästhetiker...“ auf sein Snow-, Skate- und Surfboard. Oberstes Ziel war es, möglichst viel Zeit „On Board“ mit den Buddies zu verbringen.
Mittlerweile sind fünfzehn Winter ins Land gezogen und das Snowboarden hat sich verändert. Alles ist organisierter und fokussierter geworden, es wird „g’scheit“ trainiert und hinterher ordentlich „evaluiert.“ Wo also sind die Ästhetiker in diesen neuen Zeiten geblieben?
Während einige ihre aktive Karriere als Snowboarder bereits beendet haben, sind andere noch immer voll am Gas: Steve Gruber, Vize-Weltmeister in der Halfpipe 1999, filmt nach wie vor jedes Jahr einen respektablen Videopart ab – und das ganze eben jetzt auf dem eigenen Ästhetiker Snowboard, seinem selbst entwickeltem „Gruba Libre.“
Wolle Nyvelt bekam 2008 vom amerikanischen Transworld Magazin für seinen Videopart inklusive „ÄSMO Powsurfer“ (ein speziell für Tiefschnee gebautes Snowboard, das ohne Bindung funktioniert), den „Rider of the Year Award“ verliehen.
So formen sich die Ästhetiker zu einer kleinen Core-Marke, einem „Think Tänk“ für innovative Ideen und Produkte aus Österreich. Neben der Produktion von Snowboards, dient ein kleines Streetwear Label für Design-Ideen im Fashion Bereich.
Mehr Infos, Fotos und Tell-Ä-Vision Videos gibt’s auf aesthetiker.com
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