Schweißtreibende Höhenmeter, kostenlose Partys und ein Grizzlybär, der Bücher schreibt. Hier sind die wichtigsten Zahlen zum härtesten Staffel-Bewerb unter der Sonne.
110 Teams aus 20 Nationen werden am 11. September den Red Bull Dolomitenmann in Angriff nehmen. In Vierer-Staffelteams kämpfen sich die Athleten zu Land, im Wasser und in der Luft durch die Osttiroler Dolomiten. Macht insgesamt 440 Teilnehmer in den Disziplinen Extrem-Berglauf, Mountainbiking, Paragleiten und Wildwasser-Kajak.
35.000 Menschen strömten im Vorjahr nach Lienz, um die Wagemutigen anzufeuern. Ein Besucherrekord in der 22-jährigen Geschichte des Traditionsbewerbs. Da sich die abenteuerliche Strecke vom Lienzer Hauptplatz bis in die Bergwelt der Dolomiten erstreckt, haben die Veranstalter eine Liste der besten Zuseherplätze erstellt. Wann ihr am „Kuhbodentürl“ oder der „Moosalm“ auftauchen solltet, um die Action hautnah zu verfolgen, könnt ihr hier nachlesen.
0 Euro für eine Menge Spaß. Bei den legendären Side-Events zum Red Bull Dolomitenmann ist der Eintritt gratis. Hier das Programm in Kurzform: Freitag, ab 19 Uhr: Ö3-Warmup-Party in Lienz. Samstag, ab 20 Uhr: Champions-Night. Sonntag, ab 11 Uhr: DolomitenMania. Ausführliche Programm-Infos gibt es hier.
22 Mal wurde der Dolomitenmann bisher ausgetragen. Premiere war 1988 am Zettersfeld/Hochstein. In den namensgebenden Lienzer Dolomiten fand der Bewerb erstmals 1992 statt.
1 Weltcup-Sieg holte „Zwischenzeitweltmeister“ Werner Grissmann während seiner aktiven Zeit als Weltcup-Skifahrer. Das Organisator-Urgestein des Dolomitenmann-Events galt bereits in seiner aktiven Zeit als Charaktertyp. 1982 brachte der „Grizzly“ ein Anekdotenbuch heraus. Der Titel: „Wer sagt, die Vögel sterben aus! Spitzen, Stories und Sprüche aus 15 Jahren Skicircus.“
15.000 Euro Preisgeld werden heuer beim Red Bull Dolomitenmann ausgeschüttet. Dazu kommen Sieger-Trophäen mit einem Schätzwert von rund 20.000 Euro, gestaltet von Jos Pirkner. Der Osttiroler Bildhauer formte bereits die Trophäen für die Taurus World Stunt Awards.
11,1 Kilometer Strecke müssen die Bergläufer beim Dolomitenmann bewältigen. Vom Lienzer Hauptplatz geht’s zum „Kuhbodentörl“ in den Dolomiten. In Zahlen: Start auf 670, Ziel auf 2.441 Höhenmetern. In der Realität: ein extremer Lauf für extreme Sportler.
2441 Meter. Aus dieser Höhe starten die Paragleiter nach der Übergabe durch die Kollegen vom Berglauf. Das Weitere Programm: Umfliegen zweier Kontrollpunkte - Talüberquerung - Zwischenlandung - Aufstieg über 500 Höhenmeter zum zweiten Start - Punktlandung in Leisach.
6 Meter. Klingt nicht viel. Wer aber aus sechs Metern in einem Kajak sitzend in einen reißenden Fluss fällt, wird diese Einschätzung rasch ändern. Nach der Übergabe durch die Paragleiter gilt es für die Kanuten 150 Meter zur Drau zu sprinten. Dort erfolgt der Klippenstart aus sieben Metern. Danach folgen fünf Aufwärtszonen. Danach eine Eskimorolle und im besten Fall die Übergabe an die Mountainbiker.
17,4 Kilometer beträgt die Länge der Mountainbike-Strecke (uphill), gefolgt von weiteren 9,4 Kilometern (downhill). Dann sind die Athleten fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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