Clemens Doppler und Igor Kolodinsky (c) rutgerpauw.com/Red Bull Photofiles

Das Lexikon zum spektakulärsten Beachvolleyball-Event der Welt: 26 Fakten über den A1 Beach Volleyball Grand Slam, bei dem nicht nur die Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann (GER), sondern auch die Österreicher Clemens Doppler und Matthias Mellitzer für Begeisterung sorgen wollen.

A wie Arvaniti, Vicky: Mit ihrer neuen Partnerin Maria Tsiartsiani stand die 24-jährige Griechin beim FIVB-Turnier am vergangenen Wochenende in Marseille (Frankreich) zum ersten Mal gemeinsam in einem Finale, musste sich jedoch dort dem Duo Ross/Kessy (USA) klar mit 0-2 geschlagen geben.

B wie Black & White Brothers: Wenn der Song "Put Your Hands Up" von Black & White Brothers aus den Lautsprechern tönt, gehen am ausverkauften Center Court 20.000 Arme in die Höhe.

C wie Clemens Doppler: Der zweifache Europameister, und damit Österreichs erfolgreichster Beachvolleyballer, hat die Fans in Klagenfurt bereits als Partner von Nik Berger und Peter Gartmayer begeistert, heuer tritt er mit Neo-Partner Matthias Mellitzer an.

D wie dreimal: Das Team darf den Ball dreimal berühren, um ihn in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen.

E wie Eintritt: Die Hälfte der Stadionkapazität steht den Fans bei freiem Eintritt zur Verfügung - wer zuerst kommt, sitzt zuerst. Der Einlass in das Veranstaltungsgelände erfolgt täglich (Freitag bis Sonntag) ab 8:30 Uhr.

F wie FIVB: Der internationale Volleyball Verband (Fédération Internationale de Volleyball) gründete 1987 die FIVB World Tour.

G wie Größe: Die Größe des Spielfeldes beträgt seit 2001 8 x 16 m (vorher 9 x 18 m).

H wie History: 1915 spielte George David Center mit Freunden auf dem Waikiki Beach in Hawaii erstmals Volleyball auf Sand. Sieben Jahre später wurde der Santa Monica Beach Club gegründet. Südkalifornien wird daher als Wiege des Beachvolleyball-Sports bezeichnet.

I wie Info: Alle Infos rund um das Turnier in Klagenfurt finden Sie auf www.beachvolleyball.at.

J wie Jump Serve: Der Sprungaufschlag ist in seiner technischen Ausführung wie ein normaler Angriffs-Schlag zu betrachten, allerdings muss der Ball selbst angeworfen werden.

K wie Kolodinsky, Igor: Der 26-jährige Russe gilt als wahre Aufschlagmaschine auf der World Tour. Sein Service erreicht bis zu 110 km/h.

L wie Line/Longline: Der Ball wird dabei parallel zur Seitenlinie geschlagen.

M wie Monsterblock: Damit ist ein unüberwindbarer Block gemeint.

N wie Netzhöhe: Diese beträgt bei den Damen 2,24 m und bei den Herren 2,43 m.

O wie OE3 Beach Party: Wie jedes Jahr dürfen auch Side Events nicht fehlen. Ein Highlight, die Ö3 Beach Party, findet am Samstag, den 1. August, in Pörtschach statt.

P wie Premiere: Matthias Mellitzer feiert heuer sein Debüt im Klagenfurt-Hauptbewerb. Der 28-jährige, 83-fache österreichische Volleyball-Nationalteamspieler ist der neue Mann an der Seite von Clemens Doppler.

Q wie Qualifikation: Die Qualifikation für den Hauptbewerb findet für die Damen am Dienstag, für die Herren am Mittwoch statt.

R wie Red Bull-Athleten: Mit Julius Brink/Jonas Reckermann (GER), Dmitry Barsouk/Igor Kolodinsky (RUS), Clemens Doppler/Matthias Mellitzer (AUT), Vicky Arvaniti/Maria Tsiartsiani (GRE) und den Spielern Todd Rogers (USA) und Alison Cerutti (BRA) sind heuer insgesamt zehn Red Bull-Athleten am Wörthersee im Einsatz.

S wie Sideout: Das bedeutet Aufschlagwechsel. "Side-Out-Spielen" heißt zum Beispiel im Training, den K1 Komplex (Annahme, Zuspiel und Angriff) zu trainieren und den Punkt sowie das Aufschlagsrecht aus der Annahme zu gewinnen.

T wie Todd Rogers: Der 35-jährige Olympiasieger von Peking 2008 und sein Partner Phil Dalhausser zählen in Klagenfurt zu den absoluten Topfavoriten.

U wie Umfang: Der offizielle Turnierball hat einen Umfang von 66 bis 68 cm und wiegt 260 bis 280 g.

V wie Verletzungspause: Pro Satz stehen jedem Spieler fünf Minuten Verletzungspause zu.

W wie "Wash & Go Open": So lautete 1997 der offizielle Name des Turniers in Klagenfurt. Der Erfolg des Events sorgte für einen Fixplatz im World Tour-Kalender 1998.

X wie Xu, Linyin: Mit Linyin Xu und Jialu Li steht auch ein chinesisches Duo bereits fix im Hauptbewerb von Klagenfurt.

Y wie YMCA: Dieser Song von Village People ist ein fixer Bestandteil der Playlist für den Klagenfurter Center Court.

Z wie Zählweise: Jeder Fehler bedeutet automatisch Punkt für das gegnerische Team, Satzgewinn bei 21 Punkten (Entscheidungssatz bei 15) bei mindestens zwei Punkten Unterschied, best of three (zwei Gewinnsätze).


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