An die 800 Fans nahmen Lisi Osl, die Siegerin im Cross Country-Gesamtweltcup 2009, am 23. September in ihrem Heimatort Kirchberg in Empfang. Neben unzähligen Gratulationen gab es ein besonderes Geschenk für die Tirolerin: Eine Downhill-Strecke soll in Zukunft ihren Namen tragen.
Sichtlich gerührt wurde die frisch gebackene Mountainbike-Gesamtweltcupsiegerin Lisi Osl am 23. September von den Kindern ihres Heimatvereins Tonis Pro Team standesgemäß per Bikes auf den Kirchberger Hauptplatz begleitet. Sie alle, die Lisi in Schladming zum historischen Weltcup-Gesamtsieg peitschten, waren wieder da, um den Riesenerfolg mit „ihrer“ Lisi zu feiern. 60 Kinder ihres Herzensvereins, für die die 23-Jährige ein großes Vorbild und eine Freundin zugleich ist. Emotional war Lisis Sieg in Schladming, emotional war auch der Augenblick des Empfanges, an dem die schönsten Momente des großen Triumphes in Form eines Highlight-Films über die Videowand flimmerten. Nicht nur Lisi kämpfte da mit den Tränen …
Alle langjährigen Wegbegleiter von Lisi Osl waren gekommen, um die sympathische Sportlerin zu feiern. Für den Tourismusverband Kirchberg, der Lisis Karriere von Beginn an förderte, überreichten Ortsstellenleiter Paul Steindl und Max Salcher (GF TVB Kitzbüheler Alpen – Brixental) ihrer „Botschafterin des Mountainbikesports“ ein ganz besonderes Geschenk: Die im Frühjahr neu errichtete Kirchberger Downhill-Strecke soll den Namen der ersten österreichischen Gesamtweltcupsiegerin tragen. Landessportreferent Hannes Gschwendtner überreichte die Uhr, die „nur Weltcupsieger und Weltmeister in Österreich tragen“, und Lisis Materialfirma Ghost Bikes, mit der Lisi seit nunmehr zehn Jahren eng zusammenarbeitet, übergab eine speziell angefertigte Collage ihrer bisher größten Erfolge.
Gewohnt bescheiden und demütig bedankte sich Lisi Osl bei ihren Fans, Gönnern, Förderern und Freunden: „Es ist so schön zu sehen, dass sich Leute ehrlich mit einem freuen. Das ist das größte Geschenk, das man sich wünschen kann.“ Und so passt wohl nichts besser zum Motto des Abends als das, was ihr der in Kanada lebende Kirchberger Andi Aufschneiter per Gästebuch ausrichten ließ: „Nichts Großes in der Welt wurde je erreicht, ohne die nötige Leidenschaft.“
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