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Kate Allen strotzt vor Ehrgeiz und Tatendrang, will am 25. Juli in Hamburg an ihre Kitzbühel-Leistung anknüpfen und auf der Zielgeraden ihrer imposanten Karriere nochmals ordentlich punkten.

Schwimmen in der Alster, im Sattel entlang der Elbchaussee, Laufen wieder an der Alster und schließlich der spektakuläre Zieleinlauf auf dem Hamburger Rathausmarkt –- das Championship Race in der 1,7 Millionen-Einwohner-Metropole hat mit der ländlichen Idylle des Kitzbühel-Rennens wenig zu tun. Die Olympiasiegerin, die ihre Zelte nach ihrem tollen Heimauftritt vorübergehend wieder in Davos aufgeschlagen hat, reist am 23. Juli in den Norden Deutschlands.

An die Hansestadt hat die 39-Jährige gute wie schmerzhafte Erinnerungen: 2003 ausgezeichnete Zweite, musste Allen bei der WM vier Jahre später unsanft zu Boden. "„Zwei Konkurrentinnen sind damals unmittelbar vor mir zu Sturz gekommen, ich konnte nicht mehr ausweichen und bin regelrecht aus dem Sattel geschleudert worden"“, so die Wahl-Innsbruckerin, die das Rennen trotz Raddefekts und arger Schrammen noch beenden konnte, über Rang 20 allerdings nicht hinauskam.

Für kommenden Samstag, der Start ist für 15:30 Uhr vorgesehen, sei die Ausgangsposition freilich anders. Allen schwebt nach dem emotionalen und mit Rang sieben auch durchaus erfolgreichen Österreich-Abschied „nach wie vor auf Wolke sieben. Es war ein unvergleichliches Rennen, ich werde diese Ländermatch-Stimmung und die gigantische Euphorie nie vergessen.“ Die vergangenen zehn Tage ging Allen vergleichsweise locker an, das „"ruhige“" Grundlagenausdauertraining auf 1650 Metern Seehöhe verlief ganz nach Wunsch. „"Das EM-Rennen in Holten und vor allem Kitzbühel haben enorm viel Substanz gekostet. Ich brauche mehr Regeneration als früher und hoffe entsprechend frisch in Hamburg antreten zu können.“"

Die Tatsache, dass mit London, dem Finale an der Gold Coast und eventuell einem Auftritt im ungarischen Tiszaujvaros (9. August) nur mehr maximal drei Renneinsätze vor dem endgültigen Karriere-Ende auf dem Programm stehen, verdrängt die zweifache Vize-Europameisterin bewusst. "„Im Moment habe ich nur Hamburg im Kopf. Ich strotze vor Ehrgeiz und Tatendrang, die Saison und meine aktive Zeit endet erst am 12. September.”" Punkto Ergebnis will sich Allen nicht festlegen, im Wasser hofft die heimische Nummer eins aber "„auf eine Steigerung. Ich kann und muss besser schwimmen als zuletzt in Kitzbühel, wenn das gelingt, sollte ein weiteres Top-Resultat möglich sein.“"


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