Der Red Bull Art of Motion-Sieger 2010 kommt aus Deutschland. Im Interview spricht Jason Paul über erste Freerunning-Versuche als Kleinkind und Doppelsalti von der Stange.
Gratulation Jason, hast du schon realisiert, was gerade passiert ist?
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich gewonnen habe. Es ist völlig verrückt. Ich dachte mir, ich komme mal her und schaue, dass ich das Finale erreiche. Ich kann noch immer nicht aufhören zu grinsen.
Auf welchen Trick bist du besonders stolz?
Auf den doppelten Salto von der Stange, den ich im Finale gezeigt habe. Am Ende des Runs waren dann kleine Unsicherheiten dabei, aber natürlich bin ich mit meiner Leistung zufrieden.
Welchen Stellenwert hat Red Bull Art of Motion innerhalb der Freerunning-Szene?
Es ist der ultimative Test für deine Fähigkeiten. Du musst dich rasch an die Umgebung und das Setup anpassen. Aber alle unterstützen sich hier gegenseitig. Es ist eine riesengroße Familie.
Warum hast du mit Freerunning begonnen?
Ich bin schon als Kind überall hochgeklettert und von Dingen runtergesprungen. Ich war immer der, der den Fußball vom Dach holen musste. Ein Kumpel hat mir dann irgendwann ein Freerunning-Video gezeigt und da hab ich mir gedacht: Endlich ein Sport wo man springen und klettern darf!
Dein größtes sportliches Ziel?
Ich möchte bis ins hohe Alter fit bleiben und am liebsten noch mit 60 Jahren Freerunner sein. Ansonsten versuche ich einfach, mich bei anderen Athleten zu inspirieren und immer besser zu werden.
Dein Tipp als Champion für Freerunning-Anfänger?
Nicht versuchen, die Bewegungen der Profis nachzumachen, sondern klein anfangen und sich langsam steigern. Und ganz wichtig: Kraft und Fitness trainieren.
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