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Im Bauch der Welt

Tauchen © Red Bulletin

Höhlentauchen ist eines der letzten Abenteuer. Ausreichend Luft, Licht und Unerschrockenheit sind mitzubringen.

Normales Tauchen hat mit Höhlentauchen so viel gemeinsam wie Bergwandern mit Freeclimbing. Warum das Betauchen von Höhlen ungleich gefährlicher ist, wird auch jenen schnell klar, die wenig Ahnung haben von den dabei abverlangten körperlichen und geistigen Fähigkeiten oder dem notwendigen technischen Aufwand. Vielleicht nur ein Faktum: Ein Höhlentaucher kann nicht einfach auftauchen, wenn ihm danach ist – irgendwie ist immer der Deckel zu.

Doch es lohnt, die schwierigen Zusatzausbildungen zu absolvieren und in eine komplexe technische Ausrüstung zu investieren. Dann steht am Ende von Anstrengung und Aufwand schwereloses Staunen, wenn sich die pechschwarze Nacht der Tiefe im Licht der Spezialscheinwerfer in ein farbenfrohes Spektakel verwandelt.

Das gilt speziell für Mexiko, das Eldorado dieses Sports. Warmes Wasser, phantastische Sichtweiten und bizarre Szenerien aus Fels und Tropfstein locken etwa in die Höhlen zwischen Playa del Carmen und Tulum auf der Halbinsel Yucatán (1). Manche Stellen sind so seicht, dass auch Schnorchler etwas erleben können, dann geht es wieder bis über hundert Meter in die Tiefe. Das Wasser ist speziell klar:

Der Kalkstein über den Gängen klärt das Regenwasser sehr gut. Die längsten Höhlensysteme sind Sistema Ox Bel Ha („Drei Wasser pfade“), das durch 130 Wasserlöcher (Cenotes) mit der Außenwelt verbunden ist, und Sistema Sac Actun („Weiße Höhle“, 175 km). Bekannt ist auch Dos Ojos („Zwei Augen“), ein Höhlen system nördlich der Stadt Tulum, dessen Erforschung 1986 begann und noch nicht abgeschlossen ist:

Dokumentiert sind derzeit über sechzig Kilometer, 25 Cenotes und eine Tiefe von maximal 118 Metern (im Höhlenteil „The Pit“). Dos Ojos hat es schon zum Filmstar gebracht: 2005 wurden Teile des Hollywood-Streifens „The Cave“ hier gedreht.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Juli Ausgabe des Red Bulletins.


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