Sie gewannen im Vorjahr und sind auch heuer heiß auf den Titel: Die Beachvolleyballer Phil Dalhausser und Todd Rogers (USA) über Jetlag in den Beinen, Rivalen am Court und Training am Wuzzeltisch.
Wie habt ihr euch auf den Grand Slam in Klagenfurt vorbereitet?
Dalhausser: Wir sind mit der Saison bisher sehr zufrieden und konnten schon einige Siege einfahren. Wir haben auch das letzte Turnier vor Klagenfurt in Amerika gewonnen. Am Dienstag sind wir dann in Österreich gelandet.
Wie sehr macht euch der Jetlag zu schaffen?
Rogers: Unsere Anreise dauerte über 24 Stunden, das war schon sehr anstrengend. Wir haben den Jetlag noch immer in den Beinen und sind ein wenig müde, aber wir werden sicher rechtzeitig fit. Wir haben auch schon mit Clemens Doppler und Matthias Mellitzer trainiert. Die Jungs sind super drauf und sicher für die eine oder andere Überraschung gut.
Eure ersten Eindrücke von Klagenfurt?
Rogers: Es ist nach wie vor das beste Turnier der Welt! Die Stimmung, die schöne Natur, der See und die Begeisterung hier sind unschlagbar. Wir freuen uns, dass der Veranstalter heuer wieder am Red Bull-Athletenfloß ein Catering für die Sportler organisiert hat. So müssen wir nicht immer zurück ins Hotel und können am Floß chillen, im Pool oder in der Hängematte relaxen oder zwischendurch eine Partie Tischfußball spielen.
Wie lautet euer sportliches Ziel fürs Wochenende?
Dalhausser: Unser Ziel ist es, immer zu gewinnen. Wir sind die Nummer eins und die großen Gejagten. Es wird natürlich sehr schwer, denn gegen uns spielen alle mit 120 Prozent. Aber wir sind gut drauf und super motiviert.
Wer sind eure größten Herausforderer?
Rogers: Unsere Hauptkonkurrenten sind sicher die Brasilianer Alison/Emanuel, die Chinesen Wu/Xu und die Spanier Herrera/Gavira. Es gibt viele Teams, die hier gewinnen können, die Dichte ist sehr hoch. Wir lassen uns aber nicht unter Druck setzen, sondern werden einfach unser Bestes geben und dabei Spaß haben.
Wer wird den Damen-Bewerb gewinnen?
Rodgers: Larissa/Juliana aus Brasilien sind die absolute Nummer eins, ich würde auf sie tippen. Sie haben sich zwei Wochen in Ruhe vorbereitet, sind frisch und gut in Form. Mit ihnen ist sicher absolut zu rechnen. Ansonsten sind auch die anderen Brasilianerinnen und die Chinesinnen immer für einen Sieg gut. Auch die österreichischen Teams haben zuletzt immer wieder aufgezeigt. Vielleicht gelingt ihnen die Sensation.
Hier gibt’s den Guide zum Beach-Wochenende in Klagenfurt.
Infos und Spielpläne:
www.bechvolleyball.at
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