Red Bull Street Style-Finale in Kapstadt: Faruk Onmaz berichtet von den ersten erfolgreichen Battles und einem Kickerl am Löwenkopf.
Endlich ging es los! Die ersten Battles in den acht Gruppen standen heute am Programm. Tagwache war wieder um 5:30, das Hotel haben wir um sieben verlassen um rechtzeitig bei der Event-Location zu sein. Ich merkte die Anspannung bei allen Teilnehmern, auch ich war sehr nervös, aber alles der Reihe nach:
Gestern machten wir uns auf den Weg zum sogenannten Lions Head, einem kleinen Berg in Kapstadt. Der Aufstieg dauerte 1,5 Stunden, teilweise mussten wir wirklich klettern. Am Berg endlich angekommen hörten wir schon den Helikopter inklusive Kameramann anfliegen, welcher von uns sensationelle Aufnahmen machte. Nach ein paar Aufnahmen war alles im Kasten, und wir marschierten wieder bergab.
Der Höhepunkt des Tages war aber mit Sicherheit das Dinner am Abend sowie die darauf folgende Auslosung für die Gruppenphase. Ich wurde gemeinsam mit England, Japan, Jamaica, Bolivien, Türkei und Nigeria in die dritte Gruppe gelost. Eine schwierige Gruppe, aber machbar. Ich bin zuversichtlich schlafen gegangen.
Heute hatte ich die ersten Battles: Der erste war gegen meinen Freund aus der Türkei Fatih welchen ich relativ einfach 3:0 gewonnen habe. Zur Erklärung: Es gibt drei Jury Mitglieder jeder hat eine Stimme und ist für beurteilt jeweils seinen Bereich (Style, Controlle oder Kreativität).
Nach diesem Battle mußte ich gegen Tohura aus Japan, einer der Geheimfavoriten, antreten. Ich gab mein Bestes, jeder Trick funktionierte, es lief wie am Schnürchen. Ich gewann 2:1 und war wirklich erleichtert. Der Freestyler aus Jamaica hatte gegen mich keine Chance, ich gewann 3:0.
Das letzte Duell am heutigen Tag bestritt ich gegen den Turnier-Favoriten Andrew aus England. Es war meiner Meinung nach ein sehr ausgeglichener Battle, leider verlor ich dieses Duell.
Nach Tag 1 der Gruppenphase habe ich nun 3 Siege (Türkei, Japan und Jamaica) und eine Niederlage gegen den starken Engländer. Am Dienstag geht es weiter gegen den Freestyler aus Bolivien und den Rookie aus Nigeria. Ich bin guter Dinge, alles ist Möglich!
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