Helmut Eichholzer (AUT1): Nach einem beachtlichen vierten Platz 2005 möchte der mehrfache Österreichische Staatsmeister im Paragleiten auch bei Red Bull X-Alps 2009 wieder ganz vorne mitmischen. Der 32-Jährige im Vorab-Interview.
Helmut, was hältst du von der diesjährigen Red Bull X-Alps-Strecke?
Auf den ersten Blick sieht sie ähnlich aus wie 2005 und 2007, aber wenn man sich die Streckenführung genauer ansieht, werden die GPS-Tracks der Athleten sich stark von den Vorjahren unterscheiden. Eine taktische Route durch neue Täler zu finden, wird dieses Jahr nicht nur für die Red Bull X-Alps-Neulinge, sondern auch für die alten Hasen eine Herausforderung werden. Besonders am Matterhorn wird es interessant - immerhin ist es einer der berühmtesten Berge Europas, und es wird ein spektakulärer Anblick sein, wenn die Athleten ihn zu Fuß oder per Paragleiter überwinden.
Wer zählt für dich zu den stärksten Konkurrenten?
Je nach den Wetterverhältnissen sehe ich die Schweizer Teams, Vincent Sprüngli (FRA1), Kaoru Ogisawa (JPN1) und Toma Coconea (ROM) als die Top-Favoriten des Rennens.
Wie wirst du versuchen, mit der Erschöpfung während des Rennens umzugehen?
Genauso wichtig wie strategische Entscheidungen ist es, gesund zu bleiben und genug zu essen und zu trinken, um der Erschöpfung vorzubeugen. Der Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Flug kann oft über einen wertvollen Vorsprung entscheiden. Bei gutem Wetter ist es auch enorm wichtig, ausreichend zu schlafen, um für den Flug am nächsten Tag einen klaren Kopf zu bewahren. Ob man lieber die Nacht durchwandert oder sich für den Flug am nächsten Tag ausrastet, kann entscheidend sein.
Worauf freust du dich beim heurigen Rennen eigentlich am meisten?
Auf den Start in meiner Heimatregion Salzburg, darauf, die anderen Athleten und Freunde in Salzburg wieder zu treffen, auf den gewaltigen Anblick des Matterhorns und die Herausforderung, gegen die Zeit und den Berg zu kämpfen.
Und was fürchtest du am meisten?
Schlechtes Wetter.
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