Die Doppelolympiasieger Roman Hagara/Hans Peter Steinacher setzten sich bei den Extreme Sailing Series 2010 in Cowes mit einem Tagessieg und einem zweiten Rang in Szene.
Am zweiten Tag des zweiten Stopps der Extreme Sailing Series 2010 in Cowes (UK) strömten 13.5000 Zuschauer an die Ufer der Isle of Wight. Bei 22 Knoten kollidierten dann Team Groupama (FRA) und Groupe Rothschild, während The Wave Muscat aus dem Oman die Führung übernahm.
„Wir haben den Tag ohne Schaden und ohne Kenterung überstanden. Das ist bei 22 Knoten und auf engen Kursen mit neun Booten nicht wirklich einfach. Der Tagessie war die Draufgabe", war Taktiker Hans Peter Steinacher zufrieden.
Mit den Plätzen 4,6,1,8,2,6 am zweiten Tag, liegt Red Bull Extreme Sailing in der Zwischenwertung der Cowes-Week am 6. Rang, holte einen Platz auf und liegt nur 18 Punkte hinter einem Podestplatz.
„Learning by doing. Wir segeln teilweise mit den Top-Teams mit, machen bei Manövern aber den einen oder anderen Fehler. Auch das Boot-Setup ist noch nicht so wie wir es wollen. Da gibt es für die Crew einiges zu tun", erklärt Roman Hagara.
Für den Aufreger des Tages sorgte eine Kollision zwischen den französischen Teams: Rothschild Skipper Yann Richard (FRA) crashte mit voller Wucht in den Rumpf von Team Groupama (Skipper Franck Cammas/FRA) und zerfetzte dabei die komplette Ruderanlage seines Konkurrenten. Groupama trieb ohne steuern zu können auf die Küste zu. Die Crew musste vom 40-Fuss-Katamaran abspringen, allerdings konnten alle unverletzt von den Begleitbooten eingesammelt werden.
Für Montag wurden sechs Rennen (ab 15 Uhr) angesetzt. Der Sieger des zweiten Stopps der Extreme Sailing Series Europe wird am Donnerstag gekürt.
www.extremesailingseries.com
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen