Zwei Tagessiege, zwei zweite Ränge sowie ein vierter Rang katapultierten Doppeololympiasieger Roman Hagara am ersten Tag der finalen Regatta der Extreme Sailing World Series 2011 vor Singapur souverän auf den ersten Rang im Zwischenklassement.
Hinter Red Bull Sailing (AUT/45 Punkte) folgen das millionenschwere America´s Cup Syndikat Luna Rossa Prada (ITA/39 Punkte) und Groupe Edmond de Rothschild (FRA/37 Punkte).
Die Wettfahrtsplatzierungen von Roman Hagara, Hans Peter Steinacher (beide AUT), Craig Monk (NZL) und Matt Adams
(UK) sorgen zum Auftakt des Saisonfinales der bestbesetzten Segelserie der Gegenwart für Aufsehen. Auch eine einstündige Unterbrechung wegen Starkregen und Sturm brachte das österreichische Big-Boat nicht aus dem Konzept. „Wir haben das Boot den Technikern übergeben, die Zeit zur Videoanalyse genutzt und sind perfekt vorbereitet zurück ins Rennen“, erklärt Bowman Craig Monk (zweifacher A-Cup Sieger).
Red Bull Sailing kam mit den wechselnden Bedingungen – direkt vor der Start-Ziel-Geraden der Formel 1 Strecke von Singapur – am besten zu Recht. Skipper Roman Hagara konnte im Infight mit Luna Rossa Prada – das italienische Team geht 2013 als Herausforderer im Americas Cup an den Start – mehrfach die Oberhand behalten und seine direkten Konkurrenten zu Penalties zwingen. Taktiker Steinacher: „Wir hatten trotz der 10 Boote mehrfach Matchrace-Situationen. Es kommt auf jeden Zentimeter an und heute war das Glück auf unserer Seite.“
Hervorragende Startmanöver und hoher Topspeed waren der Schlüssel zum Erfolg, wie Skipper Roman Hagara erklärt: „Wir segeln in Singapur direkt vor der Skyline. Drehender Wind und Böen stehen an der Tagesordnung. Um so wichtiger ist der Start und die Beschleunigung.“
Zwischenstand (nach 5 Rennen):
1. Red Bull Sailing Team (AUT)
2.Luna Rossa Prada (ITA)
3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA),
4. Emirates Team New Zealand (NZL)
5. Oman Air (Oman)
www.redbullextremesailing.com
www.extremesailingseries.com
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