Martin Niefnecker (19) will eigentlich Installateur werden. Seit Red Bull Crashed Ice in München hat er ein weiteres Ziel: Weltmeister.
„Ice Cross Downhill ist wirklich ein aufregender Sport, es gibt keinen besseren“, meint Martin Niefnecker. Der 19-Jährige muss wissen, wovon er spricht. Denn der Mann aus Garmisch-Partenkirchen zählt trotz seines jungen Alters bereits zu den Crashed-Ice-Veteranen. Seine Ausbeute: Ein 17. Platz in Prag, ein 30. Platz in Lausanne. Danach folgte der große Triumph beim Heimrennen in München am 16. Jänner vor 50.000 elektrisierten Fans.
Mit uns sprach der sportliche Klempner-Lehrling, der seit seinem 14. Lebensjahr Eishockey spielt, über...
...seinen Triumph in der Heimat Bayern:
„Es war ein großartiges Gefühl. Ich hatte zwar nicht damit gerechnet, aber ich wusste, dass ich nicht chancenlos bin.“
...seine Stärken im Eiskanal:
„Die Strecke war wie für mich gemacht! Sie ist meinen Fähigkeiten entgegengekommen. Meine Stärke ist das Eislaufen und da gab es einen Abschnitt, der schnurgerade verlief. Außerdem war der erste Teil wirklich steil und schnell. Viele andere Läufer sind damit nicht klar gekommen.“
...sein Erfolgsrezept:
„Für ein gutes Resultat braucht man eine gute Koordination, Balance und natürlich musst du gut Eislaufen können. Ich wusste, dass man sich leicht verletzen kann, wenn man seinen Körper und seine Skates nicht unter Kontrolle hat.“
...den Showdown in Quebec am 20. März:
„Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten. Es war immer mein Traum nach Kanada, dem Mutterland des Eishockeys, zu reisen. Die Zuschauermenge wird riesig sein.“
...seine ganz spezielle Vorbereitung:
„Für München habe ich in der Bobbahn von Alpenberg trainiert. Auf Red Bull Crashed Ice in Kanada werde ich mich auf einer vereisten Rodelbahn vorbereiten.“
...seine Ziele:
„Mein Ziel ist es, unter die ersten 18 zu kommen und um den World Championship-Titel mitzukämpfen.“
...die gemischten Gefühle seiner Eltern:
„Mein Vater war selbst Eishockeyspieler. Meine Mutter war am Anfang schon ein wenig besorgt. Aber mittlerweile sind beide große Fans dieses Sports!“
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