Orlando Duque (c) Dean Treml/Red Bull Photofiles

Der neunfache Weltmeister Orlando Duque gewann die Gesamtwertung der Red Bull Cliff Diving World Series 2009: Der Kolumbianer setzte sich mit einem vierten Platz beim Saisonfinale in Athen hauchdünn gegen Gary Hunt (GBR) durch, der den Bewerb für sich entscheiden konnte.

Nach acht Bewerben, knapp 300 Sprüngen und 7.488 Metern im freien Fall mit 85km/h beim drei Sekunden Flug ging die Red Bull Cliff Diving World Series 2009, die Anfang Mai in La Rochelle (Frankreich) startete, in Athen – der Geburtsstadt des modernen Sports – mit einem grandiosen Showdown zu Ende. Mit Ästhetik und Körperbeherrschung auf der Plattform und knisternder Anspannung im Publikum stürzte sich der traditionelle Sport des Klippenspringens in eine neue Ära.

Mehr als 8.000 Zuschauer waren am 20. September in der griechischen Hauptstadt dabei, als sich der Engländer Gary Hunt (334.80 Punkte) den Sieg vor dem Russen Artem Silchenko (312.50 Punkte) und dem US-Amerikaner Kent de Mond (304.95 Punkte) sicherte. Mit einem vierten Platz am Vouliagmeni See krönte sich der neunfache Weltmeister Orlando Duque (COL) zum Gesamtsieger der Red Bull Cliff Diving World Series 2009. Sowohl Duque, als auch Hunt erreichten in der Gesamtwertung 127 Punkte, wobei der Kolumbianer drei und der Brite zwei der insgesamt acht Bewerbe für sich entscheiden konnten. Mit einem Sieg mehr am Konto fiel der Kampf um den Gesamtsieg zugunsten des 35-jährigen Routiniers aus.


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